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15. Maritimes Parlamentarisches Frühstück
Schleswig-holsteinische Häfen behaupten ihre Leistungsfähigkeit trotz anspruchsvoller Rahmenbedingungen
05.03.2026
Schleswig-Holstein/Hamburg
IHK Nord fordert Investitionen in sicherheitsrelevante Infrastruktur
In München diskutieren auf der Sicherheitskonferenz Experten die strategischen Linien internationaler Sicherheitspolitik, im Norden richtet die Wirtschaft den Blick auf die Voraussetzungen, die in den Küstenländern über Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit entscheiden:
Drohnen über Norddeutschland, Beschädigungen von Kommunikationsleitungen in der Ostsee und Cyberangriffe auf Energieunternehmen sind keine zufälligen Einzelereignisse. Sie markieren eine neue sicherheitspolitische Realität – der Norden steht im Zentrum geopolitischer Spannungen und hybrider Bedrohungen, die gezielt kritische Infrastrukturen ins Visier nehmen.
Norddeutschland ist mehr als ein Wirtschaftsraum – es ist das sicherheitspolitische Rückgrat Deutschlands und Europas bei einer Bedrohung an der östlichen Grenze des Bündnisgebietes. Im Norden konzentrieren sich wichtige Verkehrsknotenpunkte, maritime Handelswege, systemrelevante Energieversorgung, militärische Logistik und ent
16.02.2026
IHK Nord
KI im Fokus - Norddeutsche Tourismusbranche setzt auf Zukunftsfähigkeit
Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für den Norden. Küsten, Inseln, Städte und ländliche Räume prägen das Profil Norddeutschlands als Reiseziel – und stehen zugleich vor tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die IHK Nord heute zur Norddeutschen Tourismuskonferenz 2026 nach Bremerhaven eingeladen. Rund 120 Fachleute aus dem gesamten Norden kamen zusammen, um über die Zukunftsfähigkeit der Branche zu beraten.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Tourismus und die neue Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung, die am 28. Januar 2026 vom Kabinett beschlossen wurde. Die Strategie setzt ihren Kurs auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit und greift zentrale Forderungen der IHK Nord auf: Unternehmensentlastung, Bürokratieabbau, bessere Rahmenbedingungen für Investitionen sowie mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt.
Den Konferenzauftakt gestaltete Dr. Christoph Ploß MdB
03.02.2026
IHK Kiel
Tourismusbilanz: Gastgewerbe erholt sich – Reisewirtschaft kämpft mit Gegenwind
Kiel. Das Gastgewerbe in Norddeutschland blickt positiv auf die vergangene Saison zurück. Der Konjunkturklimaindex stieg im Vergleich zum Herbst 2024 deutlich um 16 Punkte auf 99. In der Reisewirtschaft hat sich die Stimmung gegenüber dem Vorjahr hingegen verschlechtert. Der Index fiel um sechs Punkte auf 102. Diese Ergebnisse stammen aus der Tourismuskonjunkturumfrage der norddeutschen IHKs, an der sich mehr als 500 Betriebe aus Tourismus- und Reisewirtschaft beteiligt haben. Der Konjunkturklimaindex bildet die aktuelle Lage und die Zukunftserwartungen der Branche in einem Wert zwischen 0 und 200 Punkten ab.
Im Gastgewerbe bewerten 39 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Lage als gut, 18 Prozent als schlecht. Für die kommenden Monate erwarten jedoch nur 13 Prozent eine Verbesserung, während 33 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen. Als größte Risiken nennen die Betriebe erneut die Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreise (74 Prozent), gefolgt von den Arbeitskosten (7
06.01.2026
Konjunkturumfrage Herbst 2025
Schiffbau und Schifffahrt legen zu – Hafenwirtschaft unter Druck
Die Stimmung in der maritimen Wirtschaft Norddeutschlands ist im Herbst 2025 uneinheitlich. Während Schiffbau und Schifffahrt spürbar zulegen, trübt sich die Lage in der Hafenwirtschaft leicht ein. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Nord, dem Zusammenschluss von 13 norddeutschen Industrie- und Handelskammern. Sorge bereiten den Unternehmen vor allem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Energie- und Rohstoffpreise, die Entwicklungen der Arbeitskosten sowie die Auslandsnachfrage.
Hafenwirtschaft unter Druck
Der Geschäftsklimaindex der Hafenwirtschaft sinkt um 0,5 Punkte auf 97,1. Rund ein Fünftel der Unternehmen erwartet eine Verschlechterung der Geschäftslage. Knapp drei Viertel der Betriebe sehen Risiken bei der Entwicklung der Arbeitskosten. Knapp 57 Prozent der Unternehmen klagt über den Fachkräftemangel und mehr als 78 Prozent über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Auslandsnachfrage sehen über 70 Prozent der Betriebe als wirtsch
16.12.2025
IHK Kiel
Rückkehr der Bundeswehr als wirtschaftlicher Befreiungsschlag
Die Vollversammlung der IHK zu Kiel hat sich mit großer Mehrheit für die zukünftige Nutzung des ehemaligen MFG-5-Geländes durch die Bundeswehr ausgesprochen. Die IHK knüpft damit an einen Beschluss von 2012 an, bei dem sie sich bereits für eine Gewerbenutzung des Areals starkgemacht hatte.
Die Wirtschaft sieht in der Rückkehr der Bundeswehr einen wichtigen Wirtschaftsfaktor und vor allem eine Chance, die seit Langem blockierte Situation in Holtenau zu beenden. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schwer sich die Stadt mit der Entwicklung dieser Fläche getan hat – nicht zuletzt aufgrund des Erfordernisses von Städtebaufördermitteln.
„Eine Rückkehr der Bundeswehr auf das MFG-5-Gelände kann für die regionale Wirtschaft ein starkes Signal sein“, so Hansen. „Die Bundeswehr kann hier nicht nur Klarheit, sondern auch Tempo in eine seit langem blockierte Situation bringen.“
Die IHK ist der Ansicht, dass die Baumaßnahmen des neuen Stützpunktes und de
15.12.2025
Konsortialtreffen des Norddeutschen Reallabors
Norddeutschland bleibt Taktgeber der Energiewende
Hamburg, 6. November 2025 – Unter dem Motto „NRL meets NEW 4.0“ kamen heute Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Energiewirtschaft in Hamburg zum Konsortialtreffen des Norddeutschen Reallabors (NRL) zusammen. Ziel der Veranstaltung war es, die Erfahrungen aus fast zehn Jahren norddeutscher Energiewendekooperation zusammenzuführen – von NEW 4.0 (2016–2021) bis zum laufenden NRL-Projekt (2021-2027). Diskutiert wurde auch über die Hemmnisse auf dem Weg zu einer resilienten klimaneutralen Energieversorgung für den Norden.
Dass die Energiewende nicht nur ein technologischer Transformationsprozess ist, sondern auch wirtschaftlich gestaltet werden muss, erproben die norddeutschen Bundesländer seit fast einem Jahrzehnt durch gemeinsame Verbundprojekte.
NRL meets NEW 4.0: Fundament für gegenwärtige Herausforderungen
Im Norddeutschen Reallabor (NRL), das vor viereinhalb Jahren gestartet ist, steht insbesondere der Markthochla
13.11.2025
Meilenstein
Schleswig-Holstein und Hamburg gründen mit vier weiteren Bundesländern Allianz zur Fusionsforschung
Den Traum von einer sauberen und allzeit verfügbaren Energiequelle wahrmachen: Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein gründen Allianz zur Fusionsforschung Ziel: der erste kommerziell genutzte Fusionsreaktor – gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit auf vielen Feldern – führende Länder in der Fusionsforschung bündeln Expertise
Die Erschließung der Fusion als sichere, saubere und vom Zugang zu Rohstoffen weitgehend unabhängige Energiequelle ist eine einmalige Chance für eine energiesouveräne und nachhaltige Zukunft Deutschlands. Darin sind sich die Länder Bayern, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein einig. Heute haben die sechs Länder in München die Allianz zur Fusionsforschung – kurz Fusionsallianz – gegründet und damit den entscheidenden Schritt auf dem Weg zum weltweit ersten Funktionskraftwerk in Deutschland und Europa getan. Im Schulterschluss wollen sie diese Technologi
04.11.2025