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IHK Schleswig-Holstein
IHK-Konjunkturumfrage: Rückschlag für die Wirtschaft im Norden
Die konjunkturelle Lage in Schleswig-Holstein verschlechtert sich zu Jahresbeginn 2026 deutlich. Der Konjunkturklimaindex fällt spürbar von 95,4 auf 83,9 Punkte und liegt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 106 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage und vor allem die Erwartungen der Unternehmen geben nach: Nur noch 22 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage als gut, während der Anteil mit negativer Einschätzung auf 26 Prozent steigt. „Gerade auch die derzeitigen geopolitischen Entwicklungen ergeben in vielen Branchen für die Unternehmerinnen und Unternehmer unkalkulierbare Risiken“, sagt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein.
Lediglich zwölf Prozent der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, dagegen erwarteten 38 Prozent eine Verschlechterung. „Die Unternehmen brauchen jetzt endlich verlässliche Rahmenbedingungen und spürbare Entlastungen, um den Wirtschaftsstandort a
17.04.2026
Kiel
Windbranchentag 2026: Gute Bilanz für Schleswig-Holstein und sorgenvoller Blick nach Berlin
KIEL/HUSUM. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt besuchte am Mittwoch, 15.4. den Windbranchentag, um sich mit Akteuren der Windenergie aus Land und Bund auszutauschen und gemeinsam über die nächsten Schritte zu diskutieren. Es kamen auch in diesem Jahr rund 800 Teilnehmer aus Politik und Branche in Husum zusammen.
Für Schleswig-Holstein zog Energiewendeminister Tobias Goldschmidt eine ungebrochen positive Bilanz: „Die Energiewende in Schleswig-Holstein geht mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran und die Windkraft ist dabei das Herzstück unseres Weges zum Klimaneutralen Industrieland. Die an Land erzeugte Strommenge erreichte auch im letzten Jahr wieder ein Allzeithoch und die Abregelungen sinken weiter. Dass wir heute so gut dastehen, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von zukunftsorientierter, bürgernaher Energiepolitik. Indem alle Akteure, wie heute, regelmäßig an einen Tisch kommen, wurde die Energiewende zum echten Schleswig-Holstein-Projekt. Auch in Berlin
16.04.2026
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Servicestelle NAFIM liefert Antworten zu nachhaltiger Finanzierung
Im Bereich der nachhaltigen Finanzierung setzen Banken strenge Vorgaben um – für kleinere und mittlere Unternehmen bedeutet das viele offene Fragen. Die neue Servicestelle NAFIM (Nachhaltig finanzieren im Mittelstand) soll deshalb Antworten liefern, beraten, vernetzen und Chancen aufzeigen. Mit einem Launch-Event in der Kunsthalle ist NAFIM heute als bundesweit erste Anlaufstelle für Unternehmen in diesem Bereich gestartet. Die Servicestelle wird von der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) gefördert und vom gemeinnützigen Wirtschaftsverband BAUM e. V. umgesetzt.
Die Servicestelle bietet ein Partnernetzwerk, zwei Expertinnen, feste Sprechzeiten, Info-Events sowie eine interaktive Webseite. Sie zeigt Unternehmen, welche Spielregeln Brüssel und Berlin festlegen oder ändern, wo es Fördergelder gibt und welche Daten Banken für neue Kredite benötigen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden dabei unterstützt, sich im Thema Nachhaltigkeit u
26.02.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Unternehmertestament: Typische Fehler, die Millionen kosten können
Bad Segeberg. Viele Unternehmer kümmern sich um alles: Verträge, Strategien, Mitarbeiter, Wachstum. Doch ein Thema wird erstaunlich oft verdrängt – die eigene Nachfolge für den Fall des Todes. Dabei entscheidet gerade hier eine kluge Gestaltung darüber, ob das Lebenswerk gesichert bleibt oder in kürzester Zeit Schaden nimmt.
In der Praxis zeigt sich immer wieder: Nicht komplizierte Spezialfragen führen zu gravierenden Problemen, sondern vermeidbare Versäumnisse.
Ein häufiger Irrtum besteht darin, dass ein „normales“ Testament ausreicht. Wer sein Vermögen pauschal auf Ehepartner und Kinder verteilt, denkt zunächst vernünftig und gerecht. Doch Unternehmensanteile sind kein Sparbuch. Gelangen sie in eine Erbengemeinschaft, müssen mehrere Personen gemeinsam entscheiden. Das kann zu Blockaden führen – insbesondere dann, wenn unternehmerische Erfahrung fehlt oder unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Banken reagieren sensibel auf solche Konstellation
26.02.2026
IHK zu Lübeck
„Wetterrisiken für Unternehmen – Risiken erkennen, Schäden vermeiden, Zukunft sichern“
Lübeck. Klimaleitstelle Lübeck und Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck richten am 19. Februar 2026 das 7. Lübecker Extremwetterforum für Unternehmen aus
Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in unserer Region zunehmend spürbar: Starkregen, Hitzeperioden, Orkanböen und das Risiko von Ostseehochwassern nehmen zu und stellen nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Um Unternehmen auf Risiken vorzubereiten und praxisnahe Lösungen anzubieten, lädt die Klimaleitstelle Lübeck gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck am 19. Februar 2026 von 16.00 bis 19.30 Uhr zum 7. Lübecker Extremwetterforum in den Räumlichkeiten der IHK zu Lübeck, Fackenburger Allee 2, 23554 Lübeck, ein.
Unter dem Titel „Wetterrisiken für Unternehmen – Risiken erkennen, Schäden vermeiden, Zukunft sichern“ werden Unternehmen über die zunehmenden Extremwetterereignisse informiert und erhalten wertvolle Impulse, wie s
17.02.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Mietminderung im Gewerberaum – wann sie zulässig ist und wann nicht
28.01.2026
IHK Kiel
Tourismusbilanz: Gastgewerbe erholt sich – Reisewirtschaft kämpft mit Gegenwind
Kiel. Das Gastgewerbe in Norddeutschland blickt positiv auf die vergangene Saison zurück. Der Konjunkturklimaindex stieg im Vergleich zum Herbst 2024 deutlich um 16 Punkte auf 99. In der Reisewirtschaft hat sich die Stimmung gegenüber dem Vorjahr hingegen verschlechtert. Der Index fiel um sechs Punkte auf 102. Diese Ergebnisse stammen aus der Tourismuskonjunkturumfrage der norddeutschen IHKs, an der sich mehr als 500 Betriebe aus Tourismus- und Reisewirtschaft beteiligt haben. Der Konjunkturklimaindex bildet die aktuelle Lage und die Zukunftserwartungen der Branche in einem Wert zwischen 0 und 200 Punkten ab.
Im Gastgewerbe bewerten 39 Prozent der Betriebe ihre aktuelle Lage als gut, 18 Prozent als schlecht. Für die kommenden Monate erwarten jedoch nur 13 Prozent eine Verbesserung, während 33 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen. Als größte Risiken nennen die Betriebe erneut die Energie-, Lebensmittel- und Rohstoffpreise (74 Prozent), gefolgt von den Arbeitskosten (7
06.01.2026
WEP
Halstenbek mit Best-Practice-Beispiel moderner Gewerbeflächenentwicklung
Kreis Pinneberg.Für Wirtschaftsförderer und verantwortliche Verwaltungsmitarbeiter der Städte und Gemeinden dürfte der 4. Dezember ein interessanter Tag gewesen sein. Die WEP und die IB.SH (Investitionsbank Schleswig-Holstein) hatten von 10 bis 11.30 Uhr in die Räume der WEP zu einer Informationsveranstaltung über eine noch relativ neue und unbekannte Fördermöglichkeit eingeladen: den Gewerbeflächenentwicklungsfonds.SH.
Mit Hilfe der Förderung aus dem Gewerbeflächenentwicklungsfonds.SH können Kommunen, kommunale Zweckverbände sowie insolvenzunfähige Anstalten des öffentlichen Rechts Flächen für gewerbliche oder industrielle Nutzung entwickeln. Die Förderrichtlinie gilt seit 1. November 2024 und bietet Kommunen eine umfassende Unterstützung bei der Planung und Umsetzung solcher Projekte. Im ersten Schritt wird die Erstellung einer Potenzialanalyse bezuschusst. Fällt die Analyse positiv aus, können die Kommunen im zweiten Schritt eine geförderte Darlehensfina
19.12.2025