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Behörde für Kultur und Medien

AIM Leaders: Erste Fachkonferenz für KI findet in Hamburg statt

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft und Kulturbehörde bringen auf der AI Media Leaders Konferenz erstmals Entscheiderinnen und Entscheider aus der Medien- und Digitalwirtschaft zum Thema KI zusammen. Das neue Format soll neue Strukturen für einen besseren Wissensaustausch und eine Beschleunigung von KI-Entwicklungen schaffen. Sie wird am 27. November 2025 stattfinden im Mojo Club stattfinden. Künstliche Intelligenz verändert Prozesse, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten grundlegend und birgt enormes Transformationspotenzial. Die Medien- und Digitalbranche ist ein bedeutender Wirtschaftszweig und zentrale Impulsgeberin von Meinungsbildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Sie arbeitet bereits intensiv daran, Künstliche Intelligenz verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert zu entwickeln und zu integrieren, um langfristig wettbewerbsfähig und gesellschaftlich wirksam zu bleiben. Das neue Format AIM Leaders, das dieses Jahr startet, soll neue Strukturen für einen bessere
14.05.2025
Statista

Die Zukunft der Apotheken ist online!

Die Top 10 Online-Apotheken in Deutschland Rund 2,2 Milliarden Euro Umsatz haben die Top 10 Online-Apotheken 2021 in Deutschland erwirtschaftet. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der ecommerceDB hervor. Demnach ist docmorris.de mit 783 Millionen Euro Umsatz die Nummer 1. Damit hat das niederländische Unternehmen shop-apotheke.com (518 Millionen Euro) auf den zweiten Platz verwiesen. Beschlossen werden die Top 3 des Rankings von medpex.de (217 Millionen Euro). Indes macht der Internet-Versandhandel nur einen Bruchteil des Apotheken-Umsatzes aus, der sich laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf rund 60 Milliarden Euro beläuft. Die hier abgebildeten Anbieter und Daten zu 990 weiteren Shops finden sich in der 14. Ausgabe der "E-Commerce-Markt Deutschland" wieder. Die in Kooperation mit dem EHI Retail Institut entstandene Studie erscheint
17.10.2022
Statista

3 2 1 ich kaufe woanders

In der vorigen Version von Text und Grafik waren Käufer:innen und Verkäufer:innen vertauscht. Für diesen ärgerlichen Fehler entschuldigen wir uns. Sollte Ihnen noch die fehlerhafte Grafik angezeigt werden, leeren Sie bitte Ihren Cache. eBay gibt es bereits seit 1995. Das US-Unternehmen dürfte bis in die 10er-Jahre hinein der größte Online-Marktplatz der Welt gewesen sein. Mittlerweile reicht es aber nur noch für den siebten Rang, wie eine eCommerceDB-Analyse zeigt. Obwohl andere mittlerweile deutlich größer sind, geht es dem Unternehmen dennoch wirtschaftlich gut. Rund 10,4 Milliarden US-Dollar hat eBay 2021 erwirtschaftet und damit das umsatzstärkste Geschäftsjahr seit der Abspaltung von Finanzdienstleister PayPal im Jah
18.07.2022
Statista

So groß ist der Krypto-Markt wirklich!

Der Markt für Kryptowährungen ist in den vergangenen vier Jahren stark gewachsen. Im Vergleich mit anderen Anlageklassen ist er jedoch immer noch klein. Wie die Infografik auf Basis des aktuellen Statista Digital Economy Compass 2022 (Chapter 1) über den Aufstieg der Kryptowährungen zeigt, lag die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen weltweit 2021 bei 2,4 Billionen US-Dollar. Der Immobilienmarkt hingegen war mit rund 327 Billionen US-Dollar rund 136 Mal so groß. Die Marktkapitalisierung des gesamten Aktienmarkts übertraf die des Kryptomarkts ebenfalls deutlich und selbst der Markt für Edelmetalle war rund sechs Mal größer. Der Statista Digital Economy Compass wird jedes Jahr vom Statista Market Outlook T
08.06.2022
eRecht24

Achtung Online-Shops: Drittes Geschlecht muss als Anrede angeboten werden!

Diskriminierung einer nicht-binären Person Noch im Oktober 2021 hatte sich die später klagende Person in einem Online-Shopzwei Laufhosen bestellt. Damals noch als „Herr B.“ Wenige Tage später erwirkte B. beim zuständigen Standesamt eine Änderung der Personenstandsdaten, so dass seither in der Rubrik Geschlecht „keine Angabe“ eingetragen ist. Gut drei Wochen später bestellte B. erneut in dem Shop. Nach wie vor standen dabei in der Eingabemaske nur die Anredemöglichkeiten „Herr“ und „Frau“ zur Auswahl. Die Bestätigung der Bestellung begann folglich auch diesmal mit den Worten „Sehr geehrter Herr B.“ Die klagende Person sah darin eine Benachteiligung aufgrund ihrer Geschlechtsidentität sowie eine Verletzung ihres Allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Über einen Anwalt forderte B. ein Schmerzensgeld in Höhe von 2500,- Euro und die Unterlassung weiterer
09.05.2022
E Recht 24

Onlinehandel: Keine Abmahnbefugnis mehr für Wirtschaftsverband IDO

Rechtsverstöße bei AGB oder Datenschutz Seit Dezember dürfen nur noch solche Verbände wettbewerbsrechtliche Abmahnungen aussprechen, die auf einer entsprechenden Liste beim Bundesamt für Justiz geführt werden. So ist es im § 8b des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (kurz: UWG) festgelegt. Die Regelung wurde im November vergangenen Jahres beschlossen und ist zum 1. Dezember 2021 wirksam geworden. Für die Aufnahme in die Liste gelten verschiedene Voraussetzungen. Ein Verein muss beispielsweise mehr als 75 Mitglieder haben und darf nicht in erster Linie dazu dienen, Einnahmen durch Vertragsstrafen zu erzielen. So will man sogenannten „Abmahnvereinen“ das Handwerk legen und den Missbrauch des UWG verhindern. Genau diesen Vorwurf hatten Betroffene in der Vergangenheit häufig dem IDO gemacht und damit in einigen Fällen auch vor
08.04.2022
E-Recht24

DSGVO: Amazon wendet tägliche Strafzahlungen wegen Datenschutz-Verstößen ab

Sommer 2021: Rekordstrafe in Höhe von 746 Millionen Euro Grundlage der Auseinandersetzung bildet eine DSGVO-Beschwerde von der französischen Bürgerrechts-Organisation La Quadrature du Net und 10.000 unterstützenden Personen. Sie kritisieren, dass Amazon Kundendaten per Tracking erfasst und zu Werbezwecken auswertet. Wer bei dem weltgrößten Versandhändler einkaufen will, muss der Verarbeitung zustimmen. Lange hielt sich die zuständige Datenschutz-Aufsicht mit einer Entscheidung zurück. Nach immerhin drei Jahren allerdings kam die Behörde zu dem Schluss, dass Amazons Praxis gegen europäisches Datenschutz-Recht verstoße. Als Konsequenz verhängte man mit 746 Millionen Euro die höchste Strafe seit Einführung der DSGVO. Gleichzeitig forderte die CNPD, innerhalb eines halben Jahres Abhilfe zu schaffen. Andernfalls müsse das Unternehmen zusätzliche Zwangsgelder in Höhe von 0,1 Prozent d
12.03.2022
E Recht 24

Onlinehandel: Abfrage von Geburtsdatum im Bestellprozess unzulässig

Datensparsamkeit als Gebot Bei der Gestaltung des Bestellformulars gilt nach der Datenschutz-Grundverordnung das Prinzip der Datenminimierung. Das heißt: Personenbezogene Informationen dürfen nur in dem Maß erfasst und verarbeitet werden, wie das unbedingt nötig ist. Die Frage nach dem konkreten Geburtsdatum hat hier also in den allermeisten Fällen nichts zu suchen, so urteilt das Verwaltungsgericht Hannover (Az. 10 A 502/19). Das gilt auch für eine Online-Apotheke. Zumindest dann, wenn es nicht um die Bestellung verschreibungspflichtiger Arzneimittel geht. Medikamente nur mit Altersangabe? Im konkreten Fall hatte die Landesbeauftragte für den Datenschutz (kurz: LfD) in Niedersachsen, Barbara Thiel, die Abfragemaske im Shop einer Internet-Apotheke mit Sitz in Deutschland beanstandet. Auch bei einer Bestellung ohn
04.03.2022