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NORDMETALL

Hohe Ausbildungserfolge, aber Anstrengungen nicht mehr lange durchhaltbar

Aktuelle Arbeitsmarktzahlen zur Ausbildung: Anders als in vielen anderen Branchen, in denen es an Bewerbern mangelt, wird die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie vermutlich 9 von 10 ihrer Ausbildungsplätze besetzen können. Dieses gute Ergebnis nötigt den Betrieben allerdings hohe Anstrengungen und einen immer größeren Aufwand ab, den sie perspektivisch nicht mehr leisten können. Weil sich die Ausbildungsreife der Jugendlichen seit Jahren verschlechtert, appellieren die Verbände eindringlich an die Politik, die Ausbildungsreife der Jugendlichen deutlich zu verbessern. „Unternehmen leisten bereits enorm viel, um jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Aber sie können nicht dauerhaft auffangen, was in Schule und an Berufsorientierung versäumt wird“, sagt Loraine Awizus, Arbeitsmarktexpertin der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD. „Die Unternehmen bieten trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage viele Ausbildungsplät
07.08.2026
Hamburg

Deutlich mehr Photovoltaik auf öffentlichen Dächern

Hamburg kommt beim Photovoltaik-Ausbau voran. Die Gesamtanzahl der Photovoltaikanlagen und die installierte Gesamtleistung auf öffentlichen Gebäuden steigen deutlich an. Mit insgesamt nun 286 Anlagen und einer Gesamtleistung von 11.153 kWp wurde im Jahr 2025 ein neuer Höchststand erreicht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Stadt den Ausbau der Solarenergie konsequent und wirkungsvoll vorantreibt. Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Als Stadt legen wir beim Ausbau der Solarenergie endlich den Turbo ein. Dass wir die Gesamtleistung der PV-Anlagen auf öffentlichen Dächern im letzten Jahr um fast 50 Prozent steigern konnten, verdeutlicht, dass wir bei den Immobilien der Stadt jetzt richtig loslegen. Solarstrom ist nicht nur klimafreundlich, sondern trägt zu unserer Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit bei und ist wirtschaftlich langfristig ein absoluter Gewinn. Sinkende Investitionskosten und geringe Betriebskosten mach
30.07.2026
Kreis Pinneberg

Zukunft der Verkehrsinfrastruktur an der Energieküste

Die Regionale Kooperation Westküste hatte zum Parlamentarischen Frühstück nach Berlin eingeladen, um sich mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden über die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur an der Energieküste auszutauschen. Die Regionale Kooperation (RK), zu der die vier Westküstenkreise Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen, Nordfriesland und deren Wirtschaftsförderungen sowie die IHK zu Kiel und zu Flensburg gehören, hat sich zum Ziel gesetzt, bei Bund und Land den Fokus stärker auf die Westküste zu lenken. Eine besonders wichtige Forderung ist die Investition in die regional bedeutsame Verkehrsinfrastruktur. Ihr Ausbau ist bislang vernachlässigt worden, aber für ein Gelingen der Energiewende unverzichtbar. Eine Verkehrsanalyse der RK Westküste liefert Daten für die notwendigen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur an der Energieküste. _Lenkungsausschuss der RK Westküste (v.l.n.r.): Landrat Thorben Schütt, Thomas Bultjer, Dr. Jen
30.07.2026