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IHK Schleswig-Holstein

A 20 vollenden: Norddeutsche Wirtschaft fordert Entscheidungen und Finanzierungssicherheit

Beim Parlamentarischen Abend norddeutscher Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Berlin hat die Wirtschaft Entscheidungen für den Bau der Küstenautobahn A 20 gefordert. Gemeinsam mit den Wirtschafts- und Verkehrsministern Claus Ruhe Madsen (Schleswig-Holstein) und Grant Hendrik Tonne (Niedersachsen) adressierten die IHKs die Abgeordneten des Deutschen Bundestages.  Im Beisein und im konstruktiven Austausch mit Staatssekretär Christian Hirte machten die Vertreter deutlich: Der Lückenschluss der A 20 ist Voraussetzung für Logistik, Energiewende und Versorgungssicherheit. Zugleich betonten die IHKs, dass die Autobahn für eine zukunftsfeste Hafenvernetzung, den Küstentourismus, Fahrzeitenreduzierungen und die Entlastung überlasteter Ortsdurchfahrten unverzichtbar ist.  Die IHKs richten drei zentrale Punkte an die Bundespolitik: 1. Finanzierung sichern Mit dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimawandel priorisiert der Bund den Erhalt der bestehenden Infr
09.09.2026
Nordmetall

Frühjahrs-Konjunkturumfrage: „Reformen jetzt – sonst kein Ende der Krise in Sicht"

„Die Krise der Industrie in Deutschland geht ins vierte Jahr, und ein Ende der Rezession ist leider immer noch nicht in Sicht", resümiert NORDMETALL-Präsident Folkmar Ukena die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Weiter gestiegene Energie- und Materialpreise, steigende Arbeitskosten, die unvermindert schwierige Weltlage und die kaum verbesserten nationalen Rahmenbedingungen lassen keine Hoffnung aufkeimen." 152 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.400 Beschäftigten haben sich bis Ende April an der Umfrage von NORDMETALL, AGV NORD und den Arbeitgeberverbänden in Bremen, Oldenburg sowie Ostfriesland beteiligt. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Anlagen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt danach auf einen Minimalwert von 81,4 Prozent, der nur während der Corona-Krise vor fünf Jahren und der Finanzkrise 2009/2010 noch unterboten wurde. 41 Prozent der befragten Unternehmen sehen sich nicht mehr
18.06.2026
Hamburg

Gewerbesteueroasen trockenlegen - Stadtstaaten für höheren Mindesthebesatz

Die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen machen sich mit einem gemeinsamen Antrag für einen erhöhten Mindesthebesatz von 300 Prozent bei der Gewerbesteuer stark. Die entsprechende Initiative wird morgen in den Bundesrat eingebracht. Hintergrund: Einige Unternehmen nutzen die kommunale Infrastruktur größerer Städte und Gemeinden, zahlen ihre Gewerbesteuer jedoch in Kommunen mit deutlich niedrigeren Hebesätzen.  Dadurch entgehen den Kommunen in Deutschland insgesamt bis zu einer Milliarde Euro an Steuereinnahmen. Neben den betroffenen Städten und Gemeinden werden auch diejenigen Unternehmen benachteiligt, die auf solche Tricks und ungewollte Konstruktionen verzichten. Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Es wird Zeit, die Gewerbesteueroasen trockenzulegen. Dafür machen wir uns mit unserer gemeinsamen Bundesratsinitiative stark. Gewerbesteuerdumping ist nicht nur unsolidarisch gegenüber den Nachbarkommunen, sie fördert zudem die Entstehung von Briefka
18.06.2026