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IHK Schleswig-Holstein
A 20 vollenden: Norddeutsche Wirtschaft fordert Entscheidungen und Finanzierungssicherheit
Beim Parlamentarischen Abend norddeutscher Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Berlin hat die Wirtschaft Entscheidungen für den Bau der Küstenautobahn A 20 gefordert. Gemeinsam mit den Wirtschafts- und Verkehrsministern Claus Ruhe Madsen (Schleswig-Holstein) und Grant Hendrik Tonne (Niedersachsen) adressierten die IHKs die Abgeordneten des Deutschen Bundestages.
Im Beisein und im konstruktiven Austausch mit Staatssekretär Christian Hirte machten die Vertreter deutlich: Der Lückenschluss der A 20 ist Voraussetzung für Logistik, Energiewende und Versorgungssicherheit. Zugleich betonten die IHKs, dass die Autobahn für eine zukunftsfeste Hafenvernetzung, den Küstentourismus, Fahrzeitenreduzierungen und die Entlastung überlasteter Ortsdurchfahrten unverzichtbar ist.
Die IHKs richten drei zentrale Punkte an die Bundespolitik:
1. Finanzierung sichern
Mit dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimawandel priorisiert der Bund den Erhalt der bestehenden Infr
09.09.2026
Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz
1,2 Millionen Euro für die Ortskernentwicklung für Sülfeld und Itzstedt
SÜLFELD/ITZSTEDT. Die ländlichen Räume sollen gezielt gestärkt werden – dort, wo es innerhalb der Gemeinschaft besonders gebraucht wird. Dieses Ziel verfolgt die Ortskernentwicklung und wird dabei auch von Bund und Land unterstützt. Staatssekretär für ländliche Räume, Otto Carstens reiste heute (28.07.2026) in den Kreis Segeberg, um gleich zwei Förderbescheide in Höhe von je 600.000 Euro an die Gemeinden Itzstedt und Sülfeld zu übergeben.
Die Förderung stammt aus Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK), die gemeinsam vom Bund und vom Land finanziert wurden. Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung (LLnL).
Die Gemeinde Sülfeld plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit Multifunktionsraum. Das alte Feuerwehrhaus wird abgerissen, da es nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3.503.014,31 Eur
30.07.2026
Kreis Pinneberg
Zukunft der Verkehrsinfrastruktur an der Energieküste
Die Regionale Kooperation Westküste hatte zum Parlamentarischen Frühstück nach Berlin eingeladen, um sich mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden über die Zukunft der Verkehrsinfrastruktur an der Energieküste auszutauschen.
Die Regionale Kooperation (RK), zu der die vier Westküstenkreise Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen, Nordfriesland und deren Wirtschaftsförderungen sowie die IHK zu Kiel und zu Flensburg gehören, hat sich zum Ziel gesetzt, bei Bund und Land den Fokus stärker auf die Westküste zu lenken. Eine besonders wichtige Forderung ist die Investition in die regional bedeutsame Verkehrsinfrastruktur. Ihr Ausbau ist bislang vernachlässigt worden, aber für ein Gelingen der Energiewende unverzichtbar. Eine Verkehrsanalyse der RK Westküste liefert Daten für die notwendigen Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur an der Energieküste.
_Lenkungsausschuss der RK Westküste (v.l.n.r.): Landrat Thorben Schütt, Thomas Bultjer, Dr. Jen
30.07.2026
Handelskammer Hamburg
Rekordwert bei Geschäftsrisiken – Stimmung der Hamburger Wirtschaft verharrt auf niedrigem Niveau
Hamburg. Die Stimmung in der Hamburger Wirtschaft hat sich zum Ende des zweiten Quartals 2026 zwar leicht verbessert, lässt aber keine Trendwende in der Wirtschaft erkennen. Das aktuelle Konjunkturbarometer der Handelskammer Hamburg zeigt: Das Geschäftsklima legt gegenüber dem Frühjahr geringfügig zu, bleibt aber mit 89,6 Punkten hinter den Vorjahreswerten (Q2 2025: 94,9 Punkte, Q2 2024: 94,5 Punkte) zurück. Die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden Monate sind weiterhin klar pessimistisch, Investitions- und Personalplanungen bleiben zurückhaltend.
Bemerkenswert ist der Blick auf die Geschäftsrisiken: Mit 68,6 Prozent nennen so viele Unternehmen wie nie zuvor in den 16-Jahren der Handelskammerbefragung die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als eines ihrer größten Risiken.
_“Die leichte Aufhellung im Geschäftsklima ist leider noch kein Signal für einen nachhaltigen Aufschwung”, ordnet Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Ham
16.07.2026
Hamburg
Quartiersparken - Hamburg setzt Maßstäbe für Handwerksbetriebe
Als erstes Bundesland hat Hamburg durch Sonderparkausweise das Quartiersparken eingeführt und damit Maßstäbe gesetzt. Beim Runden Tisch bestätigten Vertreterinnen und Vertreter des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der Handwerkskammer, der Handelskammer und des Hamburger Sportbunds: Das System funktioniert. Einigkeit und Freude herrschten auch über den gemeinsamen Erfolg der bundesgesetzlichen Änderung.
Auf Initiative Hamburgs hat der Bund die rechtlichen Grundlagen geschaffen, damit künftig bundesweit neben Bewohnerinnen und Bewohnern auch bestimmte andere Personengruppen, die einen besonderen Bezug zum Quartier haben, dort bevorzugt parken können — als fester Grundsatz und nicht mehr als Ausnahme. Die Teilnehmenden des Runden Tisches haben den Weg dahin maßgeblich mitbereitet: mit ihren Erfahrungen aus der Praxis konnte sich Verkehrssenator Anjes Tjarks auch bundesweit für lebensnahe Lösungen einsetzen. Die Anpassung der Straßenverkehrs-Ordnung und der zugehöri
03.07.2026
Kreis Pinneberg
Kommunen fordern: Bund und Länder müssen angesichts der kommunalen Finanzkrise endlich handeln
25.06.2026