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SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH

SWN geht wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung

Neumünster Mit der Inbetriebnahme einer neuen Wärmepumpenanlage geht SWN einen wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung. Das Projekt verbindet erstmals die Trinkwasserversorgung mit nachhaltiger Wärmegewinnung und ist damit deutschlandweit nahezu einzigartig. „Im Jahr 2022 musste die bestehende Fernwärmeleitung getrennt werden, um die Rohwasserleitung des Wasserwerks zu sanieren. Eine erneute Anbindung an das Fernwärmenetz erwies sich als wirtschaftlich nicht sinnvoll. Daher suchte das Wasserwerk nach alternativen Konzepten zur Wärmeversorgung“, erklärt Michael Frahm, Projektleiter Technischer Service Wasserwerk bei SWN. Ein entscheidender Impuls kam im Februar 2023 mit der gesetzlichen Anpassung der Trinkwasserverordnung (§ 13 Absatz 6 TVO). Seitdem ist es – mit Zustimmung der Gesundheitsbehörden – möglich, physikalischen Einfluss auf Trinkwasser zu nehmen, um Wasserwerksanlagen mit Wärmeenergie zu versorgen. „Bereits im Juni 2023 stellte das Wasserw
27.11.2025
Digitalisierung

Schleswig-Holstein finanziert 17 Open-Source-Projekte zur Stärkung der digitalen Souveränität im ganzen Land

KIEL. Schleswig-Holstein setzt den Erfolg aus 2024 fort: Im Rahmen des Landesprogramms Offene Innovation werden in diesem Jahr weitere 17 Open-Source-Lösungen finanziert, die konkrete Herausforderungen in öffentlichen Institutionen, Bildungseinrichtungen und gemeinnützigen Organisationen aus ganz Schleswig-Holstein adressieren. Für die Umsetzung der Projekte stellt das Land insgesamt knapp drei Millionen Euro bereit. Die Auswahl für eine Finanzierung erfolgte durch eine Fachjury, die die eingereichten Konzepte unter anderem nach Praxisrelevanz, Skalierbarkeit und Nachnutzbarkeit bewertete. Die Projektteams kamen heute (am 14. Oktober) im Kieler Innopier zusammen, um im Beisein von Digitalisierungsminister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter ihre Verträge zu unterzeichnen. "Die Digitalisierung im öffentlichen Sektor ist von entscheidender Bedeutung, um eine effizientere Verwaltung und besseren Bürgerservice zu ermöglichen. Mithilfe von Open-Source-Software sind ö
16.10.2025
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Zwei Jahrzehnte BIDs in Hamburg: Privateigentümer investieren 112 Millionen in attraktivere Quartiere

Hamburg. Ob Neuer Jungfernstieg, Rathausquartier, Tibarg oder Reeperbahn: Seit 20 Jahren sorgen die Business Improvement Districts (BIDs) in Hamburg dafür, dass die Stadtteile attraktiver, lebenswerter und zukunftsfähiger werden. Für die BIDs Sachsentor in Bergedorf und Neuer Wall schuf die Freie und Hansestadt 2005 als erstes Bundesland den rechtlichen Rahmen, damit Grundeigentümerinnen und -eigentümer sich gemeinsam für die Weiterentwicklung ihrer Quartiere engagieren können. Die mittlerweile 49 BIDs mit einem Investitionsvolumen von über 112 Millionen Euro machen Hamburg zum Vorreiter eines zukunftsweisenden Erfolgsmodells, das sowohl national als auch international viele Nachahmer findet. Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „20 Jahre BIDs sind eine Erfolgsgeschichte, auf die Hamburg stolz sein kann, denn sie zeigt, was sich gemeinsam in unserer Stadt bewegen lässt. Im Schulterschluss mit der Stadt zeigen die Eigentümerinnen und Eigentümer
16.10.2025
Stadt Quickborn

Drei Schlüsselpositionen in der Quickborner Stadtverwaltung neu besetzt

Quickborn. Zum 1. September 2025 hat die Stadt Quickborn drei zentrale Positionen neu besetzt. Anke Fischer von Mollard übernimmt das Flächenmanagement, Sandra Blöcher das Innenstadtmanagement und Hanna Gombault das Klimaschutzmanagement. Alle drei Positionen wurden aus den Reihen der Verwaltung besetzt und sind dem Fachdienst 1.4 „Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung“ unter Leitung von Anna Geisler zugeordnet. Übergeordnet verantwortlich ist Claudia Takla Zehrfeld, Fachbereichsleiterin für Zentrale Steuerung und Dienste, nachhaltige Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung. „Es ist sehr erfreulich, dass wir drei hochkompetente Kolleginnen für diese wichtigen Aufgaben gewinnen konnten, die bereits über fundierte Kenntnisse in ihren jeweiligen Themenbereichen verfügen“, erklärt Fachbereichsleiterin Claudia Takla Zehrfeld. „Damit setzen wir politische Beschlüsse um, sichern Kontinuität und eröffnen gleichzeitig neue Perspektiven für die Stadtentwickl
07.10.2025
Metropolregion Hamburg

Metropolregion stellt Weichen für die Zukunft - Regionsrat beschließt strategische Weiterentwicklung

Der Regionsrat der Metropolregion Hamburg hat beschlossen, die Arbeit der Metropolregion strategisch neu aufzustellen. Die Arbeit wird künftig klar auf vier zentrale Themenfelder fokussiert. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Region weiter zu stärken und die länderübergreifende Zusammenarbeit zu festigen. Das jetzt beschlossene „Eckpunktepapier“ bildet die Grundlage für die zukünftige Arbeit der Metropolregion Hamburg. Dazu Andreas Rieckhof, Vorsitzender des Regionsrats der Metropolregion Hamburg und Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation: „Zur Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Metropolregion Hamburg hat uns die OECD zentrale Schritte empfohlen. Wir verfolgen diesen Pfad konsequent. Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen läuft gut. Wir fördern die Stärkung der Region als nachhaltiger, gemeinsamer Wirtschafts- und Lebensraum mit einem standortübergreifenden Kompetenzverbund für Innovation und W
26.09.2025
Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation

Acht Millionen Euro für energetische Modernisierung von Gewerbeimmobilien

Hamburg. Der Senat stellt bis 2027 acht Millionen Euro für energetische Modernisierungen von Nichtwohngebäuden bereit. So soll der Energieverbrauch von Gewerbeimmobilien und beispielsweise Gebäuden kultureller, religiöser und sozialer Einrichtungen reduziert werden. Förderanträge können ab dem 1. August 2025 bei der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) eingereicht werden. Im Fokus der Förderung steht die Unterstützung bei der energetischen Modernisierung der thermischen Gebäudehülle von Nichtwohngebäuden (NWG), um eine Reduzierung des Energieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen herbeizuführen. Dafür stehen in 2025 eine Million Euro, in 2026 zwei Millionen Euro sowie in 2027 fünf Millionen Euro aus dem Klimaplan zur Verfügung. Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation: „Die Förderung hilft Hamburger Unternehmen, Modernisierungsmaßnahmen zu finanzieren. Weniger Energieverbrauch bedeutet gleichzeitig wenige
06.08.2025
Logistikk Initiative Hamburg

Brunsbütteler Industriegespräch Spezial: CO2 reduzieren, nutzen, speichern – Wie funktioniert das?

Brunsbüttel/Hamburg - Im Hinblick auf die nationalen CO2-Reduktionsziele sowie das ambitionierte Ziel Schleswig-Holsteins, bis 2040 das erste klimaneutrale Bundesland zu werden, rüstet sich auch die Industrie vor Ort für die Zukunft. Insbesondere die Industrieunternehmen an der Westküste und im ChemCoast Park Brunsbüttel, dem größten zusammenhängenden Industriegebiet des Landes, stellen sich der Herausforderung. Dafür sind sie gleichzeitig auf innovative Lösungen für die sogenannten „unvermeidbaren CO2-Emissionen“ angewiesen. Vor diesem Hintergrund fand im Brunsbütteler Elbehafen das Brunsbütteler Industriegespräch (BIG) Spezial statt. Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft folgten der Einladung der Werkleiterrunde des ChemCoast Park Brunsbüttel und deren Sprecher Frank Schnabel. Im Rahmen der Redebeiträge des MEKUN-Staatssekretärs Joschka Knuth und Professor Klaus Wallmann sowie weiteren hochrangigen Experten aus der Wirtsc
21.05.2025
Stadt Quickborn

Erster Spatenstich im EQ Businesspark: Quickborner Unternehmen investiert in die Zukunft

Quickborn (em) Jetzt geht es los: Mit dem ersten Spatenstich der HLF-CARS Hanseatic Lease & Finance GmbH beginnt im EQ Businesspark ein neues Kapitel für die wirtschaftliche Entwicklung in Quickborn. Auf einem rund 4.765 Quadratmeter großen Grundstück entsteht die neue Unternehmenszentrale mit modernen Büro- und Serviceflächen sowie einem Ausstellungsbereich. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 4,8 Millionen Euro – ein klares Bekenntnis zum Standort Quickborn und zur Stärkung der lokalen Wirtschaft. „Wir platzen an unserem alten Quickborner Standort in der Carl-Zeiss-Straße aus allen Nähten. Durch den Neubau wollen wir unsere guten Wachstumschancen nutzen und können weitere Mitarbeitende einstellen“, erklärt HLF-CARS-Geschäftsführer Frank Meyer zum Auftakt des Bauvorhabens. „Die gute Lage mit der schnellen Erreichbarkeit des Hamburger Hafens ist für unser Geschäft unverzichtbar. Und wir freuen uns auch sehr, unser Projekt im EQ Businesspark in Quic
09.05.2025