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IHK Schleswig-Holstein

Verrentungswelle rollt an: IHK-Fachkräftemonitor berechnet Auswirkungen

Kiel. Die schwache Konjunktur entlastet den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein derzeit nur scheinbar. Trotz der aktuell gedämpften Arbeitskräftenachfrage verschärft sich der demografisch bedingte Fachkräftemangel weiter und wird die Wirtschaft in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen. Die Zahl der offenen Stellen im Land wird nach Berechnungen des IHK-Fachkräftemonitors von aktuell rund 43.000 auf über 100.000 im Jahr 2035 steigen und sich damit mehr als verdoppeln. Das Sommer-Update des Monitors, das aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigt, verdeutlicht: Der Personalmangel bleibt eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaft in Schleswig-Holstein. Die Situation wird sich auch dadurch verschärfen, dass bis 2035 im nördlichsten Bundesland rund 335.000 Menschen in Rente gehen werden. „Die Verrentungswelle kommt jetzt richtig ins Rollen. Schleswig-Holstein braucht langfristige Fachkräftestrategien. Unternehmen sollten das akt
16.07.2026
Handelskammer Hamburg

Teilqualifizierung ungelernter Hilfskräfte wirkt

Im Erwachsenenalter einen Berufsabschluss nachholen und zu einer gefragten Fachkraft werden? Das geht über die sogenannte Teilqualifizierung (TQ) mit IHK-Abschlussprüfung. In Hamburg ist das aktuell zum Bespiel für Fachlageristen möglich. Drei Absolventen haben kürzlich ihre Qualifizierung erfolgreich durchlaufen. Für die Absolventen bedeutet die neue berufliche Perspektive, mehr Verantwortung im Arbeitsalltag und konkrete Entwicklungsmöglichkeiten – so wie im Logistikzentrum von Gebr. Heinemann in Hamburg Allermöhe. Max Heinemann, CEO Gebr. Heinemann: "TQ-Teilnehmer Finn Aue hat als Hilfsarbeiter bei uns angefangen und ist mittlerweile ein wichtiger Teil des Teams. Wir haben ihm gerne ermöglicht, den Berufsabschluss nachzuholen. Besonders freuen wir uns, dass Finn in diesem Sommer 2026 seinen Ausbilderschein machen will und damit andere bei ihrem Weg zum Berufsabschluss unterstützt. Das ist für uns als Unternehmen und für den Standort ein Gewinn." Bis 20
15.05.2026
Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Neuer Landesentwicklungsplan Windenergie tritt in Kraft

KIEL. Die Landesverordnung zur Teilfortschreibung des Landesentwicklungsplans Schleswig-Holstein zum Thema Windenergie an Land tritt am 13. Mai in Kraft. Nachdem der Landtag im März zugestimmt hatte, wurde die Landesverordnung heute (12. Mai) im Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet.  "Der LEP Windenergie ist unser wichtigstes Steuerungsinstrument für die Windenergieplanung in Schleswig-Holstein", erklärt Innenministerin Magdalena Finke. "Mit dem engmaschigen Netz an Zielen und Grundsätzen der Raumordnung legen wir die Potenzialfläche fest, auf die sich zukünftige Windenergieplanungen, sowohl die unserer Regionalpläne als auch die kommunalen Planungen, konzentrieren werden." Zur Änderung des LEP Windenergie wurden drei öffentliche Beteiligungsverfahren durchgeführt. Mit insgesamt rund 3.500 Stellungnahmen hat sich die Landesplanung auseinandergesetzt und den Planentwurf an vielen Stellen angepasst. "Wir sind sehr dankbar für die vielen kritischen Hinweise
13.05.2026