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IHK Schleswig-Holstein

Energiepolitik: Wirtschaft in Schleswig-Holstein fordert Nachbesserungen

Aus Sicht der IHK Schleswig-Holstein gibt es beim aktuellen EEG‑Entwurf noch Verbesserungspotenzial. Es dominiert weiterhin die Anpassung vieler einzelner Regelungsbausteine. Die Komplexität steigt erneut. Dies stellt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor wachsende Herausforderungen. Die Anforderungen an Stromvermarktung, Risikomanagement und Projektfinanzierung nehmen deutlich zu. Während größere Unternehmen diese Aspekte häufig intern abbilden können, geraten kleinere Akteure zunehmend unter Druck. „Die Energiewende braucht ein Zusammenspiel vieler Akteure – nicht nur große Konzerne. Wer KMU und Bürgerenergie stärkt, sichert Akzeptanz, Innovation und regionale Wertschöpfung“, sagt Björn Ipsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schleswig-Holstein.     Entsprechend wichtig sind stabile und nachvollziehbare Rahmenbedingungen, die eine langfristige Planung und Finanzierung von EE-Projekten ermöglichen. Beim parallel viel diskutierten Netzpaket
23.07.2026
Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung

5 Millionen Euro für die Modernisierung anerkannter Inklusionsbetriebe

KIEL. Schleswig-Holstein stärkt die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen: Das Integrationsamt stellt einmalig fünf Millionen Euro für die Modernisierung anerkannter Inklusionsbetriebe bereit und erweitert zugleich das Modellprojekt „Übergänge schaffen – Arbeit inklusiv“ mit jährlich 1,5 Millionen Euro bis 2027. Ziel ist es, mehr Menschen mit Behinderungen den Einstieg in reguläre Beschäftigung zu ermöglichen und Unternehmen bei inklusiver Ausbildung und Beschäftigung gezielt zu unterstützen.   „Menschen mit Behinderungen sollen selbstbestimmt arbeiten und ihre Fähigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einbringen können. Deshalb investieren wir gezielt in Ausbildung, Beschäftigung und moderne Inklusionsbetriebe. Ein inklusiver Arbeitsmarkt ist ein Gewinn für uns alle: Unternehmen gewinnen engagierte Fachkräfte und unsere Gesellschaft an mehr Chancengerechtigkeit“, sagte Sozialministerin Aminata Touré heute bei einem Besuch der Zimmerei
23.07.2026
Hamburg

Gewerbesteueroasen trockenlegen - Stadtstaaten für höheren Mindesthebesatz

Die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen machen sich mit einem gemeinsamen Antrag für einen erhöhten Mindesthebesatz von 300 Prozent bei der Gewerbesteuer stark. Die entsprechende Initiative wird morgen in den Bundesrat eingebracht. Hintergrund: Einige Unternehmen nutzen die kommunale Infrastruktur größerer Städte und Gemeinden, zahlen ihre Gewerbesteuer jedoch in Kommunen mit deutlich niedrigeren Hebesätzen.  Dadurch entgehen den Kommunen in Deutschland insgesamt bis zu einer Milliarde Euro an Steuereinnahmen. Neben den betroffenen Städten und Gemeinden werden auch diejenigen Unternehmen benachteiligt, die auf solche Tricks und ungewollte Konstruktionen verzichten. Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Es wird Zeit, die Gewerbesteueroasen trockenzulegen. Dafür machen wir uns mit unserer gemeinsamen Bundesratsinitiative stark. Gewerbesteuerdumping ist nicht nur unsolidarisch gegenüber den Nachbarkommunen, sie fördert zudem die Entstehung von Briefka
18.06.2026