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Behörde für Finanzen und Bezirke

Förderpaket mit fast 500 Millionen Euro für den Bildungsbau

Eine Woche nach seinen Haushaltsbeschlüssen hat der Hamburger Senat das erste größere Investitionspaket aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes auf den Weg gebracht: Knapp 500 Mio. Euro werden aus dem Hamburger Investitionsbooster in den erfolgreichen Bildungsbau investiert. Mit insgesamt zwölf Projekten wird der Senat insbesondere die Bildungsinfrastruktur und die Rahmenbedingungen für die schulische und berufliche Bildung stetig und nachhaltig stärken. Gefördert werden sollen neben acht großen Schulbau-Vorhaben der Neubau der Norddeutschen Akademie für Finanzen und Steuerrecht als Modellprojekt für modularen Hochschulbau sowie drei Pilotprojekte zur Bereitstellung von Wohnraum für Auszubildende. Allein für das laufende Haushalts-jahr 2026 profitieren diese Projekte mit rund 90 Millionen Euro aus dem Programm. Weitere Mittel sind für die Folgejahre bereits im Haushaltsplanentwurf für die Jahre 2027 und 2028 veranschlagt. Insgesamt geht es um 496,4 Mio. Eu
01.07.2026
Wirtschaftsrat Schleswig-Holstein

„Wir müssen Sicherheit wirtschaftspolitisch denken“

17.03.2026
Handwerkskammer Hamburg

Ausbildungsmarkt in Hamburg behauptet sich

Hamburg. Auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz zum Hamburger Ausbildungsmarkt präsentierten die sechs wichtigsten Ausbildungspartner* die Ergebnisse und Vertragsabschlüsse für das Ausbildungsjahr 2025 im Ausbildungszentrum der Hamburger Energienetze GmbH. Insgesamt begannen in diesem Jahr 17.725  junge Menschen in Hamburg eine betriebliche (11.916) oder schulische (5.809) Berufsausbildung. Vor dem Hintergrund einer anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage konnte sich der Hamburger Ausbildungsmarkt 2025 durchaus gut behaupten“, fassen die Ausbildungsakteurinnen und -akteure die Ergebnisse der diesjährigen Ausbildungsmarktbilanz zusammen. Die Bilanz der Arbeitsagentur überrascht mit einer deutlich gestiegenen Nachfrage von Berufsausbildungsstellen. Sönke Fock, Chef der Agentur für Arbeit Hamburg: „Ein intensives Beratungs- und Vermittlungsjahr liegt hinter uns, das in Summe ein verlässliches, aber sich veränderndes Marktgeschehen widerspiegelt. Verl
06.11.2025
Handwerkskammer Hamburg

„Betrieben droht Substanzverlust“

Hamburg, 24. Oktober 2025 – Das Hamburger Handwerk wartet weiter auf einen Aufschwung. Wenngleich sich die Lage ganz leicht verbessert hat, sind die im Herbst-Konjunkturbericht der Handwerkskammer ermittelten Erwartungen verhalten. Die Entwicklung des Geschäftsklimas, dargestellt am Hamburger Handwerksindex HHX, sinkt. Die Hamburger Handwerkerinnen und Handwerker antworten auf die Frage nach ihrer aktuellen Geschäftslage fast unverändert zum Frühjahr. Lag der Anteil der Betriebe, die eine gute Geschäftslage melden, seinerzeit bei 42 Prozent, sind es aktuell 44 Prozent. In einer schlechten Situation befinden sich derzeit circa 17 Prozent der Befragten (gegenüber 18 Prozent im Frühjahr). Etwas verschlechtert hat sich die Situation im Vergleich zum vergangenen Herbst. Seinerzeit sahen sich noch 48 Prozent in einer guten Verfassung. Mit Blick auf die nächsten Monate erwartet die überwiegende Mehrheit der Betriebe (65 Prozent) keine Veränderung der Lage. Während 1
27.10.2025
CDU-Landesgruppe Schleswig-Holstein

"Ausbau der Infrastruktur Schleswig-Holsteins nicht verhandelbar.“

Wenn Schleswig-Holstein ein Stillstand bei Aus- und Neubauten im Verkehrssektor droht, wird deutlich, wie sehr die norddeutschen Abgeordneten mit dem Landesverkehrsminister Claus Ruhe Madsen an einem Strang ziehen. Denn die Zahlen zu den geplanten Investitionen haben beide Ebenen aufhorchen  lassen. Um es deutlich zu sagen: Für Projekte wie die A20, A21, A25 und der B5 mit der Ortsumgehung Geesthacht fehlen rund 3,8 Milliarden Euro für besagte Straßenprojekte. Ursache des Problems ist die finanzielle Ausstattung des Verkehrsetats und die Verteilung des Sondervermögens Infrastruktur.  Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), der beide Aufgaben verantwortet, ist daher Adressat des Appells der Acht. "Wer versucht, sich als Investitionsminister darzustellen, muss auch für Investitionen in die Straße sorgen. Herr Klingbeil hat deshalb im Bundeshaushalt nachzubessern. Investitionen in die Straße sind für die Wirtschaft, insbesondere für den Mittelstand, aber auch für di
18.09.2025
Handelskammer Hamburg

Konjunkturbarometer: Leichte Erholung – aber keine Trendwende in Sicht

Hamburg. Die Stimmung in der Hamburger Wirtschaft hat sich zuletzt leicht verbessert, bleibt jedoch weiter angespannt. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der Handelskammer Hamburg zum Ende des zweiten Quartals 2025. Während sich das Geschäftsklima gegenüber dem Frühjahr deutlich aufgehellt hat, bleiben die Erwartungen der Unternehmen per saldo pessimistisch. Auch bei den Investitions- und Personalplanungen zeigt sich weiter Zurückhaltung. Besonders vorsichtig blicken exportorientierte Branchen in die Zukunft. „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer – Wir beobachten zwar einen schwachen Aufwärtstrend, aber der konjunkturelle Aufschwung lässt auf sich warten.“, ordnet Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg die Ergebnisse ein. „Die Unternehmen benötigen jetzt vor allem verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, die Investitionen und Wachstum ermöglichen. Die zentralen Stichworte bleiben Bürokratie, Energie, Infrastruktu
23.07.2025
Industrieverband Hamburg e.V.

"Wirtschaft first – Wir brauchen die industriefreundlichste Regierung aller Zeiten!"

Hamburg (em) Nach der Wahl zum 21. Deutschen Bundestag gratuliert der Vorsitzende des Industrieverband Hamburg, Andreas Pfannenberg, Friedrich Merz und der CDU/CSU zum guten Wahlergebnis und formuliert Erwartungen an die neue Bundesregierung. Bundeskanzler Scholz, der als Bürgermeister in Hamburg eine klare industriepolitische Agenda hatte, und die SPD wurden für die schlechte wirtschaftspolitische Bilanz der letzten drei Jahre von den Wählern abgestraft. „Wir brauchen jetzt die industriefreundlichste Bundesregierung aller Zeiten! Wirtschaft first ist jetzt das Gebot der Stunde. Schnelle Strukturreformen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und verlässliche Entscheidungen für geringere Energiepreise, müssen Hand in Hand gehen. Mögliche Koalitionspartner müssen sich der Größe und Notwendigkeit der Aufgaben bewusst sein und bereit sein, Verantwortung auch in schwierigen Zeiten zu übernehmen.  Der Standort Deutschland hat in den letzten Jahren massiv an Wettbewerbsfähi
24.02.2025