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Handelskammer-Fachkräftestrategie

Automatisierung als Hebel: Wie Hamburg den Fachkräftemangel erheblich reduzieren kann

Hamburg steuert weiter auf einen deutlichen Fachkräftemangel zu: bis 2040 könnten rund 173.000* am Standort fehlen, wie ein Update zur Fachkräftestrategie der Handelskammer Hamburg verdeutlicht. Das belastet bereits heute die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt: Nicht besetzte Arbeitsplätze verringern Produktivität, hemmen Investitionen und sorgen für ein langsameres wirtschaftliches Wachstum. Nach einer Analyse des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag der Handelskammer kann Automatisierung einen großen Teil der Fachkräftelücke schließen und Unternehmen produktiver machen – vor allem dort, wo Prozesse standardisiert sind. Zum Beispiel im Verkehrsbereich, der Logistik, in Produktionsabläufen, sowie administrativen Tätigkeiten oder Buchhaltung. „Technologischer Fortschritt ist ein entscheidender Heb
07.01.2026
WEP

Unternehmens-Netzwerk Fachkräfte im Kreis Pinneberg

Kreis Pinneberg. Die Sicherung von Fachkräften bleibt eine der zentralen Herausforderungen für Unternehmen im Kreis Pinneberg. Um Sie in diesem Prozess noch gezielter zu unterstützen, startet die WEP 2026 das neue Unternehmens-Netzwerk Fachkräfte im Rahmen der Kampagne #KreisPinnebergWirtschaft.   Ziel des Netzwerks ist es, bestehende regionale Strukturen miteinander zu verbinden, Wissen auszutauschen und konkrete Unterstützungsangebote für den Unternehmensalltag zu entwickeln. Die im Frühjahr durchgeführte Fokusgruppe hat deutlich gemacht, wie groß der Bedarf – aber auch das Potenzial gemeinsamer Ansätze – in unserer Region ist. Unternehmens-Netzwerk Fachkräfte - Warum Sie mitmachen sollten: Praxisnahe Impulse zu Fachkräftegewinnung, Bindung und Employer Branding Austausch mit Unternehmen aus der Region Identifikation gemeinsamer Themen und möglicher Projektansätze Mitgestaltung von Workshopreihen, die sich an Ihren Bedarfe
11.12.2025
Agentur für Arbeit

Herbstbelebung am Arbeitsmarkt fällt in diesem Jahr schwächer aus

Kreis Pinneberg. Die Herbstbelebung am Arbeitsmarkt fiel in diesem Jahr schwächer aus, dafür dauert sie länger an. Im November der Vorjahre stagnierte die Arbeitslosenzahl meist saisonal oder es gab bereits einen Anstieg. In diesem Jahr ging die Zahl im Kreis Pinneberg nochmals um 130 auf 9.700 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 5,4 Prozent betragen.  „Nach den Herbstferien hielt die positive Arbeitsmarktentwicklung erfreulicherweise an. Viele Unternehmen sind bei Personaleinstellungen derzeit zurückhaltender, der Bedarf bei Fachkräften bleibt dennoch hoch. Die Beschäftigtenzahl im Kreis ist im letzten Jahr noch weiter gewachsen. Der Arbeitsmarkt in unserer Region startet von einem guten Niveau in die kommenden Wintermonate“, erklärt Michaela Bagger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn.  Jobchancen gab es auch im November. Im Kreis Pinneberg meldeten sich 654
01.12.2025
Agentur für Arbeit

Herbstbelebung setzt sich fort

Kreis Segeberg. Die Herbstbelebung am Arbeitsmarkt fiel in diesem Jahr schwächer aus, dafür dauert sie länger an. Im November der Vorjahre stagnierte die Arbeitslosenzahl meist saisonal oder es gab bereits einen Anstieg. In diesem Jahr ging die Zahl im Kreis Segeberg nochmals um 141 auf 7.815 Personen zurück. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 5,1 Prozent betragen. „Nach den Herbstferien hielt die positive Arbeitsmarktentwicklung erfreulicherweise an. Viele Unternehmen sind bei Personaleinstellungen derzeit zurückhaltender, der Bedarf bei Fachkräften bleibt dennoch hoch. Die Beschäftigtenzahl im Kreis ist im letzten Jahr noch weiter gewachsen. Der Arbeitsmarkt in unserer Region startet von einem guten Niveau in die kommenden Wintermonate“, erklärt Michaela Bagger, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Elmshorn. Jobchancen gab es auch im November. Im Kreis Segeberg meldeten sich 504
01.12.2025
NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V.

Politik muss handeln: 30.000 MINT-Fachkräfte fehlen im Norden

Hamburg. Der neu veröffentlichte MINT-Herbstreport 2025 belegt erneut, dass Deutschland trotz konjunktureller Abkühlung vor einer strukturellen Fachkräftekrise steht: Allein in den norddeutschen Bundesländern fehlen knapp 30.000 ausgebildete Fachkräfte, Meisterinnen und Meister sowie Akademikerinnen und Akademiker. Bundesweit können derzeit insgesamt 148.500 Stellen im MINT-Bereich nicht besetzt werden.  Besonders ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, die MINT-Fachkräfte-Lücke zu verkleinern. Während die Zahl deutscher Fachkräfte zwischen 2012 und 2025 um 7,3 Prozent abnahm, legte die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte um 85,7 Prozent zu. Im akademischen Bereich betrug das Wachstum unter Deutschen 43,3 Prozent und unter Ausländern 228,5 Prozent.   „Nur wenn es
26.11.2025
IHK

98 Landesbeste ausgezeichnet: Schleswig-Holsteins Top-Azubis starten durch

Schleswig-Holstein. Einen besseren Start ins Berufsleben gibt es nicht: 98 junge Schleswig-Holsteiner haben ihre Ausbildung als landesweit Beste abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt auf der Karriereleiter genommen. „Sie sind die Besten der Besten. Ihre Ergebnisse sind einzigartig und vorbildlich“, sagte Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, bei der Ehrung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2025 mit den besten Ergebnissen. Bei einer Feierstunde in der Lübecker Musik- und Kongresshalle rief Buhck die jungen Fachkräfte dazu auf, sich „nicht auf Ihren Lorbeeren auszuruhen, sondern weiterhin zu lernen und das erworbene Wissen in den Unternehmen einzubringen“. Zugleich empfahl er den Geehrten, auch die Gründung oder Übernahme eines bestehenden Unternehmens in Betracht zu ziehen.   Jedes Jahr zeichnen die drei IHKs in Schleswig-Holstein (Flensburg, Kiel und Lübeck) die Auszubildenden mit den besten Prüfungsergebn
21.11.2025
IHK Lübeck

Unternehmen wollen „einmalige Ausgangsposition“ in der Fehmarnbelt-Region nutzen

„Einfach machen!“ Diese zwei Worte beschreiben den dänischen Pragmatismus ebenso klar wie „Hygge“ das Lebensgefühl im nördlichen Nachbarland Schleswig-Holsteins. Was für Dänen normal ist, löst schon auf der deutschen Seite des Fehmarnbelts Aha-Momente aus – aber das soll sich bald ändern. „Wir brauchen den Austausch, um voneinander zu lernen. Die Dänen sind manchmal weiter als wir. Daher wollten wir den Dialog mit unseren Partnern intensivieren, um zu erfahren, was in Dänemark gut funktioniert und was wir davon übernehmen können“, sagte Manfred Braatz, Leiter des Teams Standort der IHK zu Lübeck. Er begleitete eine Delegation ehrenamtlich engagierter Mitglieder der IHK-Wirtschaftsbeiräte für den Kreis Ostholstein sowie die Hansestadt Lübeck und der Unternehmerinitiative HanseBelt e.V. ins dänische Maribo. Schon zu Beginn stellte Silke Jaeger vom Beratungsunternehmen Deutsch-Dänisches Haus klar: „Viele Deutsche gehen davon aus, dass Dänemark das
13.11.2025