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Peter Lau Steuerberater
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Neumünster
Jan Osterloh zum Sprecher der Wirtschaftsrat-Sektion Neumünster gewählt
Neumünster. Auf ihrer Mitgliederversammlung haben die Mitglieder der Wirtschaftsrat-Sektion Neumünster Jan Osterloh zu ihrem neuen Sprecher gewählt. Der Steuerberater und Rechtsanwalt folgt damit Holger Bajorat, der nach 20 Jahren im Amt nicht erneut zur Wahl angetreten war und zum Dank für sein Engagement zum Ehrenvorsitzenden der Sektion gewählt wurde.
Jan Osterloh, Jahrgang 1964, ist seit 1999 selbstständig tätig – zunächst in einer Sozietät und seit 2017 in einer eigenen Einzelpraxis. Er verfügt damit über nahezu 30 Jahre unternehmerische Erfahrung sowie umfassende Expertise in steuer- und wirtschaftspolitischen Fragestellungen. Heute beschäftigt seine Kanzlei an den Standorten Bordesholm und Kiel mehr als 40 Mitarbeiter. Dem Wirtschaftsrat der CDU e.V. gehört Osterloh seit 2010 an. In der Sektion Neumünster engagierte er sich bereits seit vielen Jahren als stellvertretender Sektionssprecher.
Nach seiner Wahl erklärte Jan Osterloh: „Unternehmerinnen und
30.01.2026
Wirtschaftsrat Schleswig-Holstein
Dr. Christian von Boetticher als Vorsitzender des Wirtschaftsrates Schleswig-Holstein wiedergewählt
Kiel. Auf ihrer Jahresmitgliederversammlung im Holstenhallen Congress Center Schleswig-Holstein in Neumünster haben die Mitglieder des Landesverbandes Schleswig-Holstein des Wirtschaftsrates Dr. Christian von Boetticher mit großer Mehrheit für weitere zwei Jahre im Amt als Landesvorsitzender bestätigt.
Für von Boetticher, der seit 2019 auch Mitglied im Bundesvorstand des Wirtschaftsrates ist, ist es bereits die fünfte Wahlperiode. Er sagte nach seiner Wiederwahl: „Ich freue mich über den hohen Zuspruch durch unsere Mitglieder für das ganze Landesvorstandsteam. Das ist ein starkes Mandat, auch in den nächsten zwei Jahren die Anliegen der Mitglieder klar zu benennen und bei der Politik mehr Marktwirtschaft, weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und insbesondere Praxisnähe einzufordern.“
Ebenfalls in den Landesvorstand wiedergewählt wurden Prof. Dr. Stefan Liebing (Geschäftsführer, Conjuncta GmbH), Diana Pabst (Geschäftsführende Gesellschaf
25.11.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Asset Protection – So schützen Sie Ihr Vermögen rechtzeitig und rechtssicher
Warum Vermögensschutz nicht nur für Millionäre wichtig ist. Ich werde oft gefragt: „Brauche ich wirklich Asset Protection? Ist das nicht nur was für Reiche mit Auslandskonten?“ Ganz klar: Nein. Vermögensschutz ist kein Luxusproblem – sondern ein kluger, vorausschauender Schritt. Gerade für Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler oder Immobilienbesitzer kann ein fehlendes Schutzkonzept im Ernstfall existenzbedrohend werden.
In diesem Beitrag erkläre ich, was Asset Protection genau bedeutet, warum es so wichtig ist – und wie Sie Ihr Vermögen rechtssicher vor unerwarteten Zugriffen schützen können.
Was bedeutet Asset Protection?
Der Begriff Asset Protection stammt ursprünglich aus dem angloamerikanischen Rechtsraum und meint nichts anderes als:
Vermögensschutz durch rechtliche, steuerlich zulässige und strategisch kluge Gestaltung.
Es geht also nicht darum, Gläubiger „auszutricksen“ – sondern darum, re
14.07.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Steuerhinterziehung? Warum ein "kleiner Denkfehler" richtig teuer werden kann
Ein Praxisfall, der es in sich hat: 406.500 Euro Gewinn – aber keine Angabe beim Finanzamt. Das Ergebnis? Knast.
Liebe Unternehmer, Geschäftsführer und Selbständige,
heute geht es um ein Urteil, das eindrucksvoll zeigt: Wer meint, er könne mit dem Finanzamt ein bisschen "tricksen" oder auf Lücken in der Steuererklärung hoffen – der spielt mit dem Feuer. Denn: Auch wenn man früher mal Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder sogar Anwalt war, schützt das nicht vor empfindlichen Strafen. Im Gegenteil – Fachwissen verpflichtet.
Was ist passiert?
Ein älterer Herr, der sein Leben lang im Bereich Unternehmensberatung, Steuer- und Wirtschaftsrecht gearbeitet hat, verkaufte Ende 2016 einen Gesellschaftsanteil für satte 687.500 Euro. Davon blieben 406.500 Euro Gewinn übrig.
Was er vergaß? Diesen Gewinn in der Einkommensteuererklärung 2016 anzugeben.
Was er stattdessen tat? In späteren Schreiben sprach er plötzlich von einem „Beratungshonora
07.07.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
"Meiner Steuerberaterin vertraue ich blind!" - warum diese Einstellung für Unternehmer gefährlich sein kann
11.06.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow
Steuerverfahren in Deutschland – was Unternehmer wissen sollten
Bad Segeberg (em) Das deutsche Steuerverfahren ist so etwas wie das Rückgrat unseres Steuersystems – und gleichzeitig ein Bereich, bei dem viele Unternehmer gern mal die Stirn runzeln. Kein Wunder: Zwischen Abgabefristen, Prüfungen und Bescheiden kann man schnell den Überblick verlieren, wenn man sich nicht regelmäßig damit befasst oder jemanden an seiner Seite hat, der das Ganze durchblickt.
Grundsätzlich lässt sich das Verfahren in drei Phasen unterteilen: die Erhebung der Steuer, die Festsetzung durch das Finanzamt und – falls es zu Unstimmigkeiten kommt – die Rechtsbehelfsverfahren wie Einspruch und ggf. Klage. Klingt technisch? Ist es auch. Aber mit ein bisschen Überblick wird’s schnell greifbarer.
1. Die Steuererklärung: Mehr als nur ein PDF mit Zahlen
Als Unternehmer sind Sie verpflichtet, regelmäßig Steuererklärungen abzugeben – sei es Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer oder Einkommensteuer. Das Finanzamt prüft diese Erklärungen un
03.06.2025
Hafen Hamburg
Breites Bündnis aus Industrie, Handel, Logistik und Steuerberaterschaft
Hamburg (em) Ein breites Bündnis aus Wirtschaftsverbänden, Kammern, Steuerberaterschaft und Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistik hat von den deutschen Finanzministern dringend weitere Reformen bei der Einfuhrumsatzsteuer (EUSt) zur Entlastung von Unternehmen und Verwaltungen angemahnt. Das Ende 2020 geänderte Verfahren sei aufwändig, entziehe insbesondere kleinen und mittelständischen Firmen Liquidität und stelle einen Standortnachteil dar. Das Bündnis fordert die Einführung der Direktverrechnung, die Steuerbehörden in fast allen anderen EU-Mitgliedstaaten längst anwenden.
Derzeit bezahlen die Unternehmen bei der Einfuhr von Gütern in die EU die Steuer an den Bund, können diese Wochen später bei den Landesfinanzverwaltungen als Vorsteuer anmelden und erhalten nochmals später etwaige Erstattungen. Die finanzielle und administrative Belastung für Bund, Länder und Wirtschaft sei hoch.
Erst vor kurzem hatte ein Gutachten des [Deutschen Maritimen Zentrums
31.05.2023