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Metropolregion
Bikesharing als Wirtschaftsfaktor: Vernetzung von Kommunen für effiziente und kostengünstige Mobilitätslösungen
Das Projekt „Bikesharing in der Metropolregion Hamburg“ fördert die regionsweite Entwicklung von nachhaltiger Mobilität im Alltag und im Tourismus. Durch die gezielte Vernetzung und Weiterentwicklung bestehender und neuer regionaler Fahrradverleihsysteme sollen Wege flexibler, klimafreundlicher und komfortabler gestaltet werden – insbesondere für die „letzte Meile“. Kommunen erhalten Hilfestellungen, die Mobilität für Einheimische, Pendelnde und Feriengäste als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr nachhaltig zu verbessern.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung konkreter Arbeitshilfen für die Kommunen bei der Planung, der Ausschreibung und dem Betrieb kommunaler Bikesharing-Systeme. Ziel ist es, bestehende und zukünftige Angebote besser in der Region miteinander zu verknüpfen und die Einführung auf kommunaler sowie regionaler Ebene zu erleichtern. Die Ergebnisse sollen anderen Kommunen als Entscheidungshilfe dienen, ob und wie ein Bikesharing-System lokal ei
26.02.2026
NAH.SH GmbH
Machbarkeitsstudie gestartet: Reaktivierung der Bahnstrecke Neumünster – Ascheberg
Neumünster. NAH.SH untersucht im Auftrag des Landes Schleswig-Holstein die mögliche Reaktivierung der 26 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen der kreisfreien Stadt Neumünster und Ascheberg im Kreis Plön. Bis zu ihrer Stilllegung im Juli 1995 wurde die Strecke bis Mitte der achtziger Jahre für den Personenverkehr und anschließend weiter für den Güterverkehr genutzt.
Die Studie soll Antworten dazu liefern, welcher Infrastrukturausbau mit welchem Zug-Angebot wirtschaftlich sinnvoll realisiert werden könnte und welche Kosten entstehen würden. Auch welche Fahrgastpotentiale entstünden, soll prognostiziert werden. Den Auftrag für die Studie haben der Kreis Plön, die Stadt Neumünster und NAH.SH gemeinsam vergeben und teilen sich die Kosten. Ergebnisse soll es nach circa einem Jahr geben.
Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel: „Die Machbarkeitsstudie ist ein wichtiger Schritt, um die Chancen einer Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Neumünster und
22.02.2026
Kreishandwerkerschaft Mittelholstein
Zwischen Tradition und Technologie: Freisprechung im Kfz-Handwerk
Bad Segeberg. Mobilität wird auch künftig unverzichtbar für die Gesellschaft sein, moderne Technologien in der Automobilbranche erfordern stetige Lernbereitschaft, die Offenheit für Innovationen und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden. Im festlichen Rahmen des Vitalia Seehotels in Bad Segeberg hat die Innung des Kfz-Handwerks im Kreis Segeberg 42 Auszubildende feierlich in den Gesellenstand erhoben. Mit der Übergabe der Gesellenbriefe dürfen sie sich nun Kraftfahrzeugmechatroniker nennen – ein bedeutender Schritt in ihrem Berufsleben.
Verantwortung und Werte
Obermeister Jörg Kretschmann entband die jungen Fachkräfte von ihren Lehrlingspflichten. Zugleich machte er deutlich, dass mit dem Abschluss eine neue Verantwortung beginne. „Die Freisprechung entlässt euch aus der Ausbildung, nicht aber aus der Verantwortung“, betonte er. Von nun an stehe jeder mit seinem Namen für die eigene Arbeit ein – gegenüber Kunden und dem gesamten Handwer
12.02.2026
Logistik-Initiative Hamburg
6. Cross-Cluster-Konferenz: „Die Zukunft ist elektrisch!?“
Sechste Cross-Cluster-Konferenz von Erneuerbare Energien Hamburg, Hamburg Aviation, Hamburg Cruise Net, Hafen Hamburg Marketing, Logistik-Initiative Hamburg, Maritimes Cluster Norddeutschland und egw:wirtschaftsförderung erfolgreich ausgerichtet.
Die Wirtschafts- und Industriecluster aus der Metropolregion Hamburg haben gestern zum sechsten Mal ein gemeinsames Informations- und Austauschevent mit breiter Resonanz veranstaltet. In diesem Jahr wurde branchenübergreifend über den Status Quo und Entwicklungsperspektiven bei der Nutzung von nachhaltig erzeugtem Strom in der Mobilität und in den Häfen informiert sowie diskutiert. Dabei standen die Möglichkeiten und Grenzen bei den unterschiedlichen Verkehrsträgern zu Lande, zu Wasser und in der Luft im Fokus.
Von der Vision zur Realität: Erfolgreiche Elektrifizierung im Hafen und in der Logistik
Bei den Kurzvorstellungen von Best-Practice-Projekten aus der Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holstein in den Bereic
06.02.2026
Digitalisierungspreis Schleswig-Holstein 2026
50.000 Euro für herausragende Digitalisierungsprojekte - Start der Bewerbungsphase
KIEL. Bereits zum neunten Mal verleiht die Landesregierung in diesem Jahr den Digitalisierungspreis Schleswig-Holstein für herausragende Projekte und Vorhaben im Bereich der Digitalisierung. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter gab heute (am 3. Februar) den Startschuss für das Bewerbungsverfahren. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.
"Die digitale Transformation ist eine Gemeinschaftsaufgabe und betrifft sämtliche Lebens- und Arbeitsbereiche. In Schleswig-Holstein gehen wir mit großen Schritten voran – dies ist vor allem den zahlreichen kreativen Köpfen in den heimischen Unternehmen und Initiativen zu verdanken. Als Landesregierung haben wir die Grundlagen und das Fundament geschaffen, dass sich bei uns ein Innovationsraum für digitale Ideen mit einem starken Netzwerk und stetig wachsenden Ökosystem entwickeln konnte. Die Akteure – Start-ups ebenso wie die zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen – leisten einen wichtigen Beitrag zum digitalen S
05.02.2026
HAW Hamburg
Neues Forschungsgebäude für die Energiewende: Erweiterung am Energie-Campus der HAW Hamburg
Hamburg. Ein starkes Signal für die Zukunft der Energieforschung: Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) plant ein neues Forschungsgebäude für das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg und das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES zu errichten. Damit entsteht ein Ort, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Unternehmenspartnern innovative Technologien für die Energiewende entwickeln, testen und für die Öffentlichkeit erlebbar machen.
Das Vorhaben wurde bereits im Oktober 2025 von der Bürgerschaft beschlossen mit dem Ziel, die Innovationskraft des Standorts zu stärken und Raum für Labore, Büros sowie die Präsentation zukunftsweisender Technologien zu schaffen. Die Baugenehmigung wurde noch im Dezember 2025 erteilt, Baustart wird im Frühjahr 2026 sein, das Gebäude soll 2028 in Betrieb genommen werden. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 20 Millionen Eur
29.01.2026
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Das Bauen in Hamburg wird ab 2026 einfacher
Hamburg hat seine Landesbauordnung deutlich entschlackt: Mit Inkrafttreten der Neufassung der Hamburgischen Bauordnung können ab dem 1. Januar 2026 Baugenehmigungen beispielswiese schneller erteilt werden, zudem reicht für bestimmte Gebäude lediglich eine sogenannte Genehmigungsfreistellung. Auch Umbauten im Bestand und Dachaufstockungen sind für Bauherrinnen und Bauherren von nun an deutlich einfacher umzusetzen. Außerdem können Bauanträge über den neuen, länderübergreifenden Onlinedienst „Digitale Baugenehmigung“ eingereicht werden.
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „2026 wird das Bauen in Hamburg schneller, einfacher und günstiger. Die neue Hamburgische Bauordnung erleichtert das Bauen im Bestand und vereinfacht Aufstockungen und Umnutzungen, gleichzeitig stellen wir kleinere Wohngebäude ab 2026 genehmigungsfrei – ebenso wie Wärmepumpen, Ladestationen für E-Autos und Balkonkraftwerke. Die Genehmigungsverfahren werden besch
07.01.2026
Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Hamburg bei ambitionierten Klimazielen auf Kurs
Hamburg. Der Hamburger Senat hat den Zwischenbericht zum Umsetzungsstand des Hamburger Klimaplans 2025 vorgelegt. Der Bericht informiert über die Fortschritte und Herausforderungen auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele – insbesondere mit Blick auf das Zwischenziel, die CO₂-Emissionen bis 2030 um 70 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Und das Ergebnis ist ermutigend: Im Jahr 2023 hat die Freie und Hansestadt ihre Emissionen im Vergleich zum Ausgangsjahr 1990 bereits um 42,9 Prozent gesenkt – das sind 6,4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister: „Hamburg hat im Klimaschutz seit 2011 große Fortschritte gemacht. Bei steigenden Einwohner- und Arbeitsplatzzahlen sowie zunehmender Wirtschaftsleistung wurden die CO2-Emissionen deutlich gesenkt. Grundlage für den Erfolg sind ein fachlich fundierter Klimaplan und eine systematische Klimaschutzstrategie, die wir konsequent fortführen. Der Volksentscheid zum Klimaschutzgesetz hat d
07.01.2026