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Handelskammer Hamburg

Red Storm Business: Handelskammer Hamburg initiiert hamburgweiten Aktionstag zur Krisenvorsorge

Cyberangriffe, Stromausfälle, Störungen kritischer Infrastruktur: Krisenszenarien, die lange als Ausnahme galten, gehören inzwischen zum Risikoumfeld vieler Unternehmen. Im Geschäftsalltag fehlt aber häufig die Zeit, die eigene Krisenfähigkeit zu überprüfen. Mit Red Storm Business initiiert die Handelskammer mit ihren Partnern erstmals einen hamburgweiten Aktionstag zur Krisenvorsorge. Am 24. September 2026 sind Unternehmen aller Größen und Branchen eingeladen, ein Krisenszenario im eigenen Betrieb durchzuspielen und ihre Handlungsfähigkeit auf den Prüfstand zu stellen. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, vom abstrakten Bewusstsein für Risiken ins konkrete Handeln zu kommen. Die Aktion findet im Kontext der zivilmilitärischen Übung Red Storm Charlie (24. bis 26. September) statt, bei der das Hamburger Landeskommando der Bundeswehr die gemeinsame Reaktion von Mili
18.06.2026
Handwerkskammer Hamburg

Meisterfeier 2026: Hier steht die Zukunft

18.06.2026
CDU-Kreisverband Segeberg

Mehr Tempo für Wohnungsbau und bezahlbares Wohnen

18.06.2026
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Zwangsversteigerung: Mehr Akteneinsicht für Bietinteressenten — aber klare Grenzen beim Datenschutz

Bad Segeberg. Wer eine Immobilie in der Zwangsversteigerung erwerben möchte, entscheidet häufig unter Zeitdruck und mit begrenzten Informationen. Anders als beim normalen Immobilienkauf gibt es meist keine ausführlichen Verkäufergespräche, keine freie Objektbesichtigung und keine klassische Due Diligence. Gerade deshalb ist die Frage wichtig, welche Informationen Bietinteressenten vor dem Termin überhaupt erhalten dürfen. Der Bundesgerichtshof hat hierzu mit Beschluss vom 21. Mai 2026 eine für Immobilieninvestoren, Gläubiger und Bietinteressenten wichtige Entscheidung getroffen. Danach erlaubt § 42 ZVG in bestimmten Teilen der Zwangsversteigerungsakte Einsicht, ohne dass personenbezogene Daten vorher geschwärzt werden müssen. Zugleich stellt der BGH klar: Wer Einsicht erhält, darf die Informationen nicht beliebig weitergeben oder veröffentlichen. Die Entscheidung stärkt damit einerseits die Informationsmöglichkeiten vor einer Gebotsabgabe. Andererseits erinner
17.06.2026
Metropolregion

Konjunkturbarometer: Wirtschaft und Handwerk bleiben vorsichtig

Die Unternehmen in der Metropolregion blicken weiter mit Zurückhaltung auf die wirtschaftliche Entwicklung. Die Mehrheit der befragten Betriebe bewertet ihre aktuelle Lage als zufriedenstellend, jedes fünfte Unternehmen spricht von einer guten Geschäftslage. Etwa ein Viertel sieht die Situation kritisch. Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate bleiben verhalten: Nur jede zehnte Firma rechnet mit einer Verbesserung, während rund ein Drittel eine Verschlechterung erwartet. Damit sind die Aussichten etwas pessimistischer als im Herbst. Die Beschäftigungspläne der Unternehmen bleiben stabil. Zwei von drei Betrieben gehen davon aus, die Zahl der Mitarbeitenden zu halten. Jede zehnte Firma plant, neue Arbeitsplätze zu schaffen, während etwa jede fünfte einen Rückgang erwartet. Bei den Investitionen zeigt sich ein ähnliches Bild: Knapp die Hälfte der Unternehmen plant mit gleichbleibenden Ausgaben, jede fünfte möchte mehr investieren, ein Drittel rechnet mit geri
16.06.2026
IHK Schleswig-Holstein

Neue Stromzone im Norden für stabile Preise und industrielle Wertschöpfung

Die IHK Schleswig-Holstein hat am 09.06.2026 vor politischen Akteuren in Brüssel ein Modell zum Strom- und Wasserstoffmarkt vorgestellt, das die Nutzung von Erneuerbaren Energien effizienter macht und teure Markteingriffe wie Redispatch und Abschaltungen reduziert. Die zentrale Idee besteht darin, den nördlichsten Teil Deutschlands mit Schleswig-Holstein sowie Hamburg und Westdänemark zu einer Energiezone zu verbinden und dort einen gemeinsamen Strommarkt zu schaffen. So könnten Kosten durch effizientere Energienutzung in ganz Deutschland gesenkt und Platz für weitere erneuerbare Energien geschaffen werden.   „Eine solche deutsch-dänische Energiezone nutzt europapolitische Spielregeln in idealer Weise aus. Das Modell böte günstige Voraussetzungen zur wirtschaftlichen Produktion und Vermarktung regional erzeugten Stroms, der stärker vor Ort genutzt würde. Diese Vision reduziert darüber hinaus Systemkosten für ganz Deutschland, stärkt unsere Industrie, sichert d
09.06.2026