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NORDMETALL-Umfrage

US-Handelspolitik: Norddeutsche Unternehmen versuchen Abhängigkeit zu verringern.

Die aktuelle US-Handelspolitik mit ihrem wiederkehrenden Muster angedrohter oder tatsächlich angewandter Zollerhöhungen stufen 86 Prozent der norddeutschen Industrieunternehmen als „eher schlecht“ oder „schlecht, schädlich“ ein. Vor zehn Jahren sahen das nur 42 Prozent der Betriebe so. Für den Fall eines handfesten Handelskonflikts erwarten 27 Prozent der Firmen einen Exportrückgang in den USA, die betroffenen Unternehmen fürchten im Durchschnitt um 30 Prozent ihres gesamten US-Exports. Auf die veränderte Lage reagieren 28 Prozent der Unternehmen damit, ihre Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten von Amerika in Sachen digitaler Infrastruktur zu verringern, und 24 Prozent verlagern ihre Exportanstrengungen auf andere Märkte. 17 Prozent versuchen, ihre Lieferketten unabhängiger von den USA zu machen. Das ist eines der Ergebnisse einer Blitzumfrage von NORDMETALL und AGV NORD unter ihren rund 700 Mitgliedsunternehmen mit mehr als 180.000 Beschäftigten in Hambu
05.03.2026
Agentur für Arbeit

Beschäftigte mit Behinderungen bringen Fachwissen und Motivation in die Unternehmen

Kreis Pinneberg/Kreis Segeberg. Viele Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen, berichten Positives. So wird die Unternehmenskultur offener und vielfältiger. Menschen mit Behinderungen werden häufig als besonders motiviert und zuverlässig beschrieben. Sie bringen meist gute Qualifikationen und eine hohe Lernbereitschaft mit.  Neben den vielen Vorteilen, die die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen bietet, gibt es auch einen finanziellen Anreiz für engagierte Unternehmen. Bei Unternehmen mit über 20 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen fällt eine Abgabe an, wenn sie ihre gesetzliche Beschäftigungspflicht nicht erfüllen. Die Ausgleichsabgabe wurde erhöht und liegt seit Jahresbeginn 2025 nun gestaffelt zwischen 155 Euro (vorher 140 Euro) und 855 Euro (vorher 720 Euro) monatlich pro unbesetztem Pflichtarbeitsplatz.  Da lässt sich schnell ein hoher Betrag einsparen! Der REHADAT-Ersparnisrechner zeigt Arbeitgebern online mit n
25.06.2025
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Baugemeinschaften bringen wohnungspolitische Ziele voran

Hamburg (em)  nimmt beim Thema gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im bundesweiten Vergleich eine Vorreiterrolle ein. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie der Quaestio Forschung und Beratung GmbH nach Evaluation der Hamburger Baugemeinschaftsprojekte. Demnach ist es Hamburg besser als den meisten anderen Bundesländern gelungen, das gemeinschaftliche Bauen und Wohnen zu einem festen und quantitativ sichtbaren Segment des Wohnungsmarktes zu machen. Die von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen beauftragte Studie betont außerdem die positiven Auswirkungen von Baugemeinschaften als kostengünstige und bedürfnisgerechte Wohnungsversorgung sowie auf das Nachbarschaftsleben und die Quartiere Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Die Stadt Hamburg hat das Potential von Baugemeinschaften früh erkannt. Sie fördert seit mehr als 30 Jahren gemeinschaftliches Bauen und Wohnen. Denn wir wollen auch in Zukunft mehr Menschen für diese Art des Zusa
26.02.2025
Agentur für Arbeit Neumünster

Leichte Verringerung der Arbeitslosigkeit

Neumünster (em) Im Dezember haben sich in Mittelholstein im Vergleich zum Vormonat etwas weniger Menschen arbeitslos gemeldet. „Im Vergleich zum Vormonat November hat sich die Zahl der Arbeitslosen nochmals leicht verringert. Mit einer Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent verharrt sie aber auf gleichem Niveau. Die Unternehmen haben im Dezember mehr Bedarf an Personal gemeldet.  Zurückzuführen ist dies in erster Linie auf saisonale Einflüsse. Weiterhin befindet sich Mittelholstein im Einfluss der nationalen und internationalen wirtschaftlichen Entwicklung. Der erfolgversprechendste Weg für Beschäftigte und Unternehmen besteht in der Qualifizierung. Mit der Anpassung an Veränderungen durch Transformation und neue Technologien gelingt es am ehesten, Arbeitslosigkeit zu vermeiden,“ kommentiert Thorben Sauck, Leiter der Agentur für Arbeit Neumünster, die aktuellen Zahlen.  Arbeitslosigkeit  Im Bezirk der Agentur für Arbeit Neumünster sind im Dezember 10.343 M
07.01.2025
Handelskammer Hamburg

Hamburger Unternehmen suchen händeringend nach Auszubildenden

Hamburg (em) Hamburger Unternehmen suchen händeringend nach Auszubildenden. 1.580 freie Stellen stehen aktuell in der Online-Lehrstellenbörse der Handelskammer Hamburg zur Verfügung. Die meisten Auszubildenden werden im Groß- und Außenhandel, in der Gesundheitswirtschaft und bei den Banken gesucht. Dr. Malte Heyne, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg: „Der Fachkräftemangel ist eines der größten Geschäftsrisiken für die Hamburger Unternehmen. Er wird daher ein Schwerpunktthema der Handelskammer in den kommenden Jahren bleiben, denn die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes und seine Innovationskraft hängen maßgeblich davon ab, ob es gelingt, Fachkräfte nach Hamburg zu holen oder sie hier auszubilden.“ Groß- und Außenhändler und die Gesundheitswirtschaft haben aktuell den größten Bedarf Um die offenen Lehrstellen zu besetzen, haben Unternehmen die Möglichkeit, sich Jugendlichen zu präsentieren und für eine Ausbildung zu werben
29.04.2024
AGA

Stimmung im Groß- und Außenhandel bleibt zurückhaltend - Fachkräfte dringend gesucht

Hamburg (em) Weiterhin haben die norddeutschen Händler und unternehmensnahen Dienstleister mit hohen Kosten und sinkender Nachfrage zu kämpfen: Über die Hälfte der befragten Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzrückgang. Dabei sank der Umsatz im 1. Quartal 2024 real um 4,4 Prozent (nominal: - 3,7 Prozent). Auch wenn die Mehrheit eine Stabilisierung ihrer Umsätze und Gewinne in den kommenden sechs Monaten erwartet, belasten der Arbeitskräftemangel und weiter steigende Gehaltskosten die Unternehmen. Das sind zentrale Ergebnisse des Wirtschaftstests, den der AGA Unternehmensverband vom 1. März bis zum 5. April 2024 unter den norddeutschen Unternehmen durchgeführt hat. AGA-Präsident Dr. Hans Fabian Kruse: „Die Teuerungsspirale scheint gestoppt zu sein. Das ist positiv, lässt insbesondere die Außenhändler aber nur kurz verschnaufen. Regulierung und Bürokratie schneiden ihnen die Luft ab. Es wird immer schlimmer. Durch die Weitergabe von Berichtsp
10.04.2024
Handelskammer Hamburg

Geringere Investitionen im Ausland: Hamburger Wirtschaft bleibt vorsichtig

Hamburg (em) Hamburgs Unternehmen werden dieses Jahr weniger im Ausland investieren. Laut einer Umfrage der Handelskammer plant rund jeder dritte Betrieb, seine Auslandsinvestitionen zurückzufahren, damit verstärkt sich ein Trend aus dem Vorjahr. Bei den Zielregionen bleibt Europa zwar an erster Stelle, verliert aber deutlich. Die Investitionspläne verschieben sich demnach in Richtung Nordamerika und auch China konnte, nach einem Einbruch im Jahr 2023, wieder zulegen und liegt nun auf Platz 3. „Insgesamt sorgen die gleichzeitig laufenden geopolitischen Krisen dafür, dass die Hamburger Wirtschaft weiter vorsichtig agiert und eher weniger im Ausland investiert“, erklärt Philip Koch, Geschäftsführer International der Handelskammer Hamburg. „Eine Herausforderung für den Standort stellt der Trend zum Aufbau lokaler Produktionskapazitäten in den Absatzmärkten durch Hamburger Unternehmen dar. China und andere Staaten fördern diese Entwicklung mit attraktiven Anreizen
07.03.2024
Mark Helfrich

A23-Ausbau wird durch Northvolt dringender

Kreis Pinneberg (em) Der Bundestagsabgeordnete Mark Helfrich (CDU) begrüßt die endgültige Entscheidung für die Ansiedlung des Unternehmens Northvolt bei Heide sehr. „Mit dem positiven Votum der beiden Standortgemeinden Lohe-Rickelshof und Norderwöhrden gibt es nun endgültig grünes Licht für ein Großprojekt, das den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holsteins nachhaltig verändern wird. Es verdient großen Respekt, wie sich die ehrenamtlichen Gemeindevertreter vor Ort den damit einhergehenden Herausforderungen stellen“, sagt Helfrich. Vor diesem Hintergrund sieht der CDU-Politiker das Veto von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck aus Mai 2023 zum beschleunigten sechsspurigen Ausbau der A23 zwischen Eidelstedt und Tornesch besonders kritisch. Der Ausbau war in einem Maßnahmenkatalog von Verkehrsminister Volker Wissing zunächst schlicht vergessen worden. Als Wissing später anbot, für die A23 das „überragende öffentliche Interesse“ herzustellen und so für eine
23.01.2024