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IHK Lübeck

Drohnentechnik, Cybersecurity und Logistik: Unternehmen haben „Schlüsselrolle“ bei der Resilienz des Landes

„Die Resilienz des Standortes Deutschland ist auch eine Aufgabe der Wirtschaft und damit eines jeden Unternehmens.“ Das sagte Dr. Rainer Kambeck, Bereichsleiter Wirtschafts- und Finanzpolitik, Mittelstand der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), vor den Mitgliedern der Vollversammlung der IHK zu Lübeck und Gästen. Er war aus Berlin in die Hansestadt gekommen, um gemeinsam mit Dr. Sönke Schulz, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, und Oberst Michael Skamel, Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, über das Thema „Sicherheitspolitik: Chancen und Herausforderungen für die Wirtschaft“ zu diskutieren.   IHK-Präses Thomas Buhck betonte, ehrenamtlich in der IHK engagierte Unternehmer hätten vor einiger Zeit den Impuls gegeben, den intensiven Austausch über das Thema Sicherheit der Wirtschaft auf die Agenda in Land und Bund zu bringen. So bearbeite konsequenterwe
12.12.2025
Metropolregion Hamburg

Gewerbeflächen-Bilanz 2025 - Wo der Norden wachsen kann

Die Nachfrage nach Gewerbeflächen in der Metropolregion Hamburg konzentriert sich besonders stark in Hamburg und entlang der Hauptverkehrsachsen rund um Hamburg. Trotz des Flächendrucks bestehen in allen Regionen Potenziale: Insgesamt bietet die Metropolregion rund 1.750 Hektar sofort bis mittelfristig verfügbare Gewerbe- und Industrieflächen. Das ist ein Ergebnis der dritten länderübergreifenden Gewerbeflächen-Bilanz. Das Gesamtangebot ist demnach gegenüber der zweiten Bilanz um rund drei Prozent gestiegen. 873 Hektar der Flächen sind sofort verfügbar. Das Industrieflächenangebot stieg leicht auf 622 Hektar.  Mehr als 70 Prozent des untersuchten Bestands befinden sich in öffentlicher Hand. Das umfangreichste Portfolio an Bauland bieten Ludwigslust-Parchim, Schwerin, Hamburg und Steinburg. Diese Standorte stellen fast zwei Drittel des gesamten Flächenangebots. Das meiste Potenzial liegt dabei in größerer Entfernung zu Hamburg. Besonders zeigt sich dies entlan
03.12.2025
Tourismustag Schleswig-Holstein 2025

Zwischen Authentizität und Innovation: Der Erlebnisraum von morgen

Kiel. Wie sieht der Erlebnisraum von morgen aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Tourismustags Schleswig-Holstein 2025. Rund 270 Vertreterinnen und Vertreter der Tourismuswirtschaft kamen in Kiel zusammen, um über die Zukunft der Branche zu diskutieren. Im Fokus: Erlebnisräume, die Gäste begeistern und Einheimischen einen Mehrwert bieten.  Die Diskussionen machten deutlich: Erlebnisräume sind mehr als touristische Kulisse – sie sind Begegnungsorte, die Lebensqualität und Wirtschaftskraft gleichermaßen stärken. Investitionen in Qualität, Infrastruktur und digitale Angebote bleiben entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu sichern. Gleichzeitig gilt es, Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Verkehrsanbindung gemeinsam anzugehen.  Stimmen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft  Johannes Hartwig, Leiter der Abteilung VII 3: Technologie, Tourismus und Marketing im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Techn
27.11.2025
SWN Stadtwerke Neumünster Beteiligungen GmbH

SWN geht wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung

Neumünster Mit der Inbetriebnahme einer neuen Wärmepumpenanlage geht SWN einen wegweisenden Schritt in der Wärmegewinnung. Das Projekt verbindet erstmals die Trinkwasserversorgung mit nachhaltiger Wärmegewinnung und ist damit deutschlandweit nahezu einzigartig. „Im Jahr 2022 musste die bestehende Fernwärmeleitung getrennt werden, um die Rohwasserleitung des Wasserwerks zu sanieren. Eine erneute Anbindung an das Fernwärmenetz erwies sich als wirtschaftlich nicht sinnvoll. Daher suchte das Wasserwerk nach alternativen Konzepten zur Wärmeversorgung“, erklärt Michael Frahm, Projektleiter Technischer Service Wasserwerk bei SWN. Ein entscheidender Impuls kam im Februar 2023 mit der gesetzlichen Anpassung der Trinkwasserverordnung (§ 13 Absatz 6 TVO). Seitdem ist es – mit Zustimmung der Gesundheitsbehörden – möglich, physikalischen Einfluss auf Trinkwasser zu nehmen, um Wasserwerksanlagen mit Wärmeenergie zu versorgen. „Bereits im Juni 2023 stellte das Wasserw
27.11.2025
IHK

98 Landesbeste ausgezeichnet: Schleswig-Holsteins Top-Azubis starten durch

Schleswig-Holstein. Einen besseren Start ins Berufsleben gibt es nicht: 98 junge Schleswig-Holsteiner haben ihre Ausbildung als landesweit Beste abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt auf der Karriereleiter genommen. „Sie sind die Besten der Besten. Ihre Ergebnisse sind einzigartig und vorbildlich“, sagte Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein, bei der Ehrung der Absolventinnen und Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2025 mit den besten Ergebnissen. Bei einer Feierstunde in der Lübecker Musik- und Kongresshalle rief Buhck die jungen Fachkräfte dazu auf, sich „nicht auf Ihren Lorbeeren auszuruhen, sondern weiterhin zu lernen und das erworbene Wissen in den Unternehmen einzubringen“. Zugleich empfahl er den Geehrten, auch die Gründung oder Übernahme eines bestehenden Unternehmens in Betracht zu ziehen.   Jedes Jahr zeichnen die drei IHKs in Schleswig-Holstein (Flensburg, Kiel und Lübeck) die Auszubildenden mit den besten Prüfungsergebn
21.11.2025
Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

Achtung bei Mietwäsche-Verträgen: Warum Geschäftsführer genau hinschauen sollten

Bad Segeberg. Für viele kleine und mittlere Unternehmen wirkt die Zusammenarbeit mit einem Mietwäsche-Anbieter zunächst wie eine unkomplizierte Lösung: regelmäßige Lieferung sauberer Wäsche, planbare Kosten, kein Aufwand für Anschaffung oder Instandhaltung. Doch was auf den ersten Blick so praktisch erscheint, enthält häufig – wie viele Geschäftsführer erst bei Vertragsende feststellen – versteckte Fallstricke. Ein besonders problematischer Bereich betrifft ungeschriebene Kaufzwänge am Ende der Vertragslaufzeit, die in den AGB mancher Anbieter regelrecht „versteckt“ werden. Das Problem: Kaufzwang für gebrauchte Wäsche durch intransparente AGB-Klauseln Viele Anbieter formulieren ihre Vertragsbedingungen so, dass der Kunde nach Ablauf des Vertrages verpflichtet ist, die im Umlauf befindliche Wäsche zu einem sogenannten „Restwert“ zu erwerben. Wie dieser Restwert genau berechnet wird oder welchen realen Zustand die Wäsche tatsächlich hat,
20.11.2025
Elmshorn

Dichtes Gedränge bei der Messe „Berufe live“

Elmshorn. „Danke an all die Unternehmen und Betriebe, die mit viel Kreativität die Messe bereichern. Wir hoffen wieder auf viele junge und interessierte Menschen, die in die Ausbildungsberufe und Betriebe gucken wollen“, sagte Volker Hatje, der ein letztes Mal als Elmshorner Oberbürgermeister die Messe „Berufe live“ der Stadt Elmshorn am Freitag, 7. November, eröffnete.  Über 2.000 Jugendliche – vor allem von den weiterführenden Elmshorner Schulen sowie der umliegenden Städte – aber auch Erwachsene, nutzten die Gelegenheit, um sich ausgiebig im Rathaus und im Messezelt umzuschauen und über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren.  „Unser Ziel ist es, junge Menschen für Berufe zu begeistern. Dafür erfindet sich die Messe jedes Jahr ein bisschen neu“, betonte der Oberbürgermeister bei seiner Begrüßung im Kollegiumssaal. Zum 14. Mal hatte die Stadt Elmshorn in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing Elmshorn die „Berufe live“ organis
13.11.2025
IHK Lübeck

Häfen sind Garant für Wohlstand im Ostseeraum

Die Ostsee ist die Lebensader der freiheitlichen, westlichen Demokratien in Europa und eine gut ausgebaute Infrastruktur in den Häfen ist das Rückgrat von Wirtschaft, Wachstum und Wohlstand in Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum. „Der Ausbau der Häfen, der Infrastruktur und die Cybersicherheit werden hohe Investitionen erfordern. Sie sind von großer Bedeutung für das ganze Land. Es ist daher nicht die Zuständigkeit nur eines Bundeslandes, sondern eine nationale Aufgabe, und deshalb benötigen wir mehr Unterstützung des Bundes“, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther beim zehnten Deutsch-Finnischen Hafentag in Lübeck. Ein Blick nach Finnland zeige, was Deutschland von den Partnern lernen könne, um sich angesichts der veränderten Sicherheitslage im Ostseeraum zukunftsfähig aufzustellen. Mehr als 400 Vertreterinnen und Vertreter der Hafenwirtschaft, Logistik, Politik, konsularischem Korps, Verwaltung und Verbänden nahmen an der gemeinsam
07.11.2025