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03.09.2026
Schleswig-Holstein | Dänemark

Zwei starke Digitalregionen rücken enger zusammen

Flensburg. Schleswig-Holstein und Dänemark wollen ihre Zusammenarbeit in digitalen Zukunftsthemen weiter ausbauen. Die Staatskanzlei und die Dänische Botschaft hatten in dieser Woche zum deutsch-dänischen "GovTech Dialogue" nach Flensburg eingeladen. Dort kamen deutsche und dänische Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wirtschaft, Technologie und Innovationsökosystemen zusammen, um konkrete Ansätze für eine engere Zusammenarbeit in der öffentlichen Digitalisierung zu diskutieren. Die Veranstaltung knüpft an bestehende Gespräche und gegenseitige Besuche zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark an und richtet den Blick nach vorn: Zwei starke Partner in Europa bringen komplementäre Erfahrungen ein. Dänemark gilt als Maßstab für eine fortschrittliche, nutzerzentrierte digitale Verwaltung, während Schleswig-Holstein große Erfahrungen bei den Themen digitale Souveränität, Open Source und offene Standards besitzt. "Dänemark und Schleswig-Holstein verbinde
13.08.2026
Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Hilfestellung für Kommunen beim Umgang mit sogenannten Problemimmobilien

KIEL. In Schleswig-Holstein gibt es mit einem neuen Grundlagenpapier eine umfangreiche Hilfestellung für Kommunen im Umgang mit sogenannten Problemimmobilien. Im Zusammenhang mit vernachlässigten Mehrfamilienhäusern hat die Technische Hochschule Lübeck (TH Lübeck) gemeinsam mit der Investitionsbank Schleswig‑Holstein (IB.SH) das Papier entwickelt. Es soll Kommunen in Schleswig‑Holstein konkrete Hilfestellungen bieten, um die entsprechenden Immobilien frühzeitig zu erkennen, negative Entwicklungen zu verhindern und betroffene Quartiere wieder zu stabilisieren. Problemimmobilien sind Gebäude, die entweder nicht richtig genutzt werden oder gravierende bauliche Mängel aufweisen. Solche Missstände können die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner beeinträchtigen und das gesamte Wohnumfeld belasten. Das Papier legt ein strukturiertes Vorgehen in vier Schritten dar: Früherkennung, strategische Vorbereitung, gezielte Stabilisierung und, falls nötig,
30.07.2026
Handelskammer Hamburg

Mehr Gründerinnen, mehr Nebenerwerbsgründungen, weniger Gewerbeaufgaben

Das Gründungsgeschehen in Hamburg ist auch 2025 auf einem hohen Niveau geblieben. Insgesamt haben 20.890 Personen ein Gewerbe angemeldet. Das sind zwar 2,8 Prozent weniger als im Vorjahr, im langfristigen Vergleich bestätigt sich jedoch die anhaltend hohe Gründungsdynamik. Mit 6.897 mehr Gewerbeanmeldungen als -abmeldungen verzeichnet die Hansestadt erneut einen positiven Gründungssaldo. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Gründerinnen. Ihr Anteil an allen Gewerbeanmeldungen stieg von 29,1 Prozent im Jahr 2024 auf 30,6 Prozent im Jahr 2025 und überschritt damit erstmals die Marke von 30 Prozent. Insgesamt gründeten 6.387 Frauen ein Unternehmen – so viele wie nie zuvor. Auch die Gründungen im Nebenerwerb erreichten einen neuen Höchststand. 8.336 Hamburgerinnen und Hamburger wagten 2025 den Schritt in die Selbstständigkeit neben einer bestehenden Erwerbstätigkeit. Das sind 549 Gründungen beziehungsweise 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Mittlerweile er
23.07.2026