B2B Wirtschaft

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Schleswig-Holstein/Hamburg

IHK Nord fordert Investitionen in sicherheitsrelevante Infrastruktur

In München diskutieren auf der Sicherheitskonferenz Experten die strategischen Linien internationaler Sicherheitspolitik, im Norden richtet die Wirtschaft den Blick auf die Voraussetzungen, die in den Küstenländern über Versorgungssicherheit und Verteidigungsfähigkeit entscheiden: Drohnen über Norddeutschland, Beschädigungen von Kommunikationsleitungen in der Ostsee und Cyberangriffe auf Energieunternehmen sind keine zufälligen Einzelereignisse. Sie markieren eine neue sicherheitspolitische Realität – der Norden steht im Zentrum geopolitischer Spannungen und hybrider Bedrohungen, die gezielt kritische Infrastrukturen ins Visier nehmen. Norddeutschland ist mehr als ein Wirtschaftsraum – es ist das sicherheitspolitische Rückgrat Deutschlands und Europas bei einer Bedrohung an der östlichen Grenze des Bündnisgebietes. Im Norden konzentrieren sich wichtige Verkehrsknotenpunkte, maritime Handelswege, systemrelevante Energieversorgung, militärische Logistik und ent
16.02.2026
Kreis Pinneberg

"Entwicklungschancen der Region bis 2040 bündeln" SREK Regionalkonferenzen im Februar 2026

Kreis Pinneberg. Wie können wir den Überschuss an grüner Energie nutzen, um unsere Region wirtschaftlich zu stärken und attraktive Arbeitsplätze zu schaffen? Welche Standorte eignen sich dabei besonders für welche Branchen? Wie können wir in Zukunft für ein nachhaltiges Wassermanagement sorgen, das neben den Haushalten und der Landwirtschaft auch die neuen Industrien mitversorgen kann? Wie schützen wir darüber hinaus die Natur- und Kulturlandschaft der Westküste? All diese und weitere wichtige Zukunftsfragen wurden im Zuge des Projekts RegioStrat Energiekompetenzregion Westküste beleuchtet und die Ergebnisse in ein Strategischen Regionalentwicklungskonzept (SREK) gegossen. Auf den Regionalkonferenzen wird erläutert, wie das Strategische Regionalentwicklungskonzept (SREK) die Entwicklungschancen der Region bis 2040 bündelt und welche strategischen Handlungsmöglichkeiten sich daraus für die Kommunen ergeben. Die Regionalkonferenzen bieten den Gemeinde- und Kommunal
05.02.2026
IHK Schleswig-Holstein

Das Puzzle setzt sich zusammen - IHK begrüßt Planfeststellungsbeschluss für A 20-Abschnitt 7

Die IHK Schleswig-Holstein begrüßt den heute bekanntgegebenen Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 7 der A 20 (A 23 bis Glückstadt). Damit ist ein weiteres Teilstück genehmigt, das die Vision einer festen Verbindung zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen westlich von Hamburg zur Realität werden lässt.  „Was vor gut einem Jahr noch undenkbar schien, nimmt jetzt konkrete Formen an: Die Trasse der A 20 wird Stück für Stück zusammengepuzzelt“, erklärt Thomas Buhck, Präsident der IHK Schleswig-Holstein. „Mit dem nun vorliegenden Baurecht für den Abschnitt 7 haben wir ein entscheidendes Verbindungsteil in der Hand. Das Herzstück der Nord-Süd-Achse, der neue Elbtunnel, bekommt damit auf schleswig-holsteinischer Seite endlich sein festes Fundament.“  Der Blick geht auch über die Elbe  Während beim Abschnitt 6 auf niedersächsischer Seite sowie beim Abschnitt 3 bei Bad Segeberg wichtige Meilensteine erreicht wurden, mahn
03.02.2026
AGA Jahrestagung

"Zwischen Dauerkrise und Aufbruch: Perspektiven für die deutsche Wirtschaft"

"Zwischen Dauerkrise und Aufbruch: Perspektiven für die deutsche Wirtschaft": Unter diesem Thema stand die AGA-Jahrestagung, die gestern in der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg stattfand. Keynote-Speakerin vor mehr als 200 Gästen war Dr. Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK).  Dr. Helena Melnikov zeichnete ein eindringliches Bild der aktuellen Wirtschaftslage: "Die wirtschaftlichen Herausforderungen für Deutschland sind so groß wie seit Jahren nicht mehr. Die Unternehmen stecken in einer tiefen Krise, zusätzlich belasten geopolitische Unsicherheiten ihren Alltag. Gerade jetzt braucht es offene Märkte und neue Handelsabkommen wie mit Mercosur, Indien oder Indonesien, damit unsere Wirtschaft widerstandfähig bleibt. Gleichzeitig müssen Unternehmen dringend entlastet werden: niedrigere Energiekosten, weniger Bürokratie und deutlich mehr Tempo bei Infrastrukturprojekten und Genehmigungsverfahr
02.02.2026
Handelskammer Hamburg

Neuer Krisenvorsorgeplan stärkt Resilienz der Hamburger Wirtschaft

Hamburg. Lieferketten, Energieversorgung oder IT-Systeme: Drei Beispiele wirtschaftlicher Strukturen, die zunehmend unter Druck geraten. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat die geopolitische Lage in Europa dauerhaft verändert. Außenpolitische Spannungen und sicherheitspolitische Risiken nehmen in Europa rasant zu. Nach Jahren der Vernachlässigung rückt Krisenvorsorge als strategische Notwendigkeit für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft wieder stärker in den Fokus. Ohne widerstandsfähig Unternehmen gerät auch die gesamtgesellschaftliche Stabilität ins Wanken. Vor diesem Hintergrund findet das Dialogforum Sicherheit & Resilienz der Handelskammer Hamburg statt, bei dem insbesondere die Rolle der Unternehmen im Mittelpunkt steht. "Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit - und ohne Freiheit keinen Wohlstand. Zu lange wurde das Thema in der öffentlichen Diskussion verdrängt, umso größer muss jetzt die Priorität sein, mit der wir in die Resilienz des Stand
22.01.2026