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Rackowlaw - Rechtsanwaltskanzlei Alexander-Georg Rackow

KI-Verordnung: Warum Unternehmen jetzt ihre KI-Nutzung prüfen müssen

Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen längst angekommen. Texte werden mit Chatbots erstellt, Bewerbungen vorsortiert, Kundendaten analysiert, Prozesse automatisiert und interne Entscheidungen vorbereitet. Oft geschieht das schneller, als Geschäftsführung, Datenschutz oder Rechtsabteilung es vollständig überblicken. Mit der europäischen KI-Verordnung, der Verordnung (EU) 2024/1689, ändert sich dieser Umgang schrittweise. Einige Pflichten gelten bereits. Eine besonders wichtige Anwendungsstufe folgt zum 2. August 2026. Dann greifen weitere zentrale Vorgaben der Verordnung. Für Unternehmen bedeutet das: KI ist nicht mehr nur ein Technik- oder Innovationsthema, sondern ein Compliance-Thema. Wer KI-Systeme einsetzt, sollte deshalb frühzeitig klären, welche Tools im Unternehmen genutzt werden, welche Risiken entstehen und welche Pflichten daraus folgen. (Quelle: Verordnung (EU) 2024/1689 über künstliche Intelligenz; Europäische Kommission, Informationen zum
06.07.2026
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Zwangsversteigerung: Mehr Akteneinsicht für Bietinteressenten — aber klare Grenzen beim Datenschutz

Bad Segeberg. Wer eine Immobilie in der Zwangsversteigerung erwerben möchte, entscheidet häufig unter Zeitdruck und mit begrenzten Informationen. Anders als beim normalen Immobilienkauf gibt es meist keine ausführlichen Verkäufergespräche, keine freie Objektbesichtigung und keine klassische Due Diligence. Gerade deshalb ist die Frage wichtig, welche Informationen Bietinteressenten vor dem Termin überhaupt erhalten dürfen. Der Bundesgerichtshof hat hierzu mit Beschluss vom 21. Mai 2026 eine für Immobilieninvestoren, Gläubiger und Bietinteressenten wichtige Entscheidung getroffen. Danach erlaubt § 42 ZVG in bestimmten Teilen der Zwangsversteigerungsakte Einsicht, ohne dass personenbezogene Daten vorher geschwärzt werden müssen. Zugleich stellt der BGH klar: Wer Einsicht erhält, darf die Informationen nicht beliebig weitergeben oder veröffentlichen. Die Entscheidung stärkt damit einerseits die Informationsmöglichkeiten vor einer Gebotsabgabe. Andererseits erinner
17.06.2026
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Wann wird eine „normale“ Geschäftsentscheidung zur Untreue?

Bad Segeberg. Viele Geschäftsführer und Selbstständige treffen täglich Entscheidungen, die wirtschaftlich riskant sein können – neue Investitionen, Vertragsabschlüsse oder strategische Weichenstellungen. Was dabei häufig unterschätzt wird: “Nicht jede Fehlentscheidung bleibt zivilrechtlich folgenlos”. In bestimmten Konstellationen kann sie sogar strafrechtlich relevant werden. Gerade der Vorwurf der Untreue nach § 266 StGB wirkt auf viele Unternehmer zunächst weit entfernt – bis plötzlich ein Ermittlungsverfahren im Raum steht. Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshof zeigt jedoch, dass die Grenzen zwischen erlaubtem Unternehmerrisiko und strafbarer Pflichtverletzung feiner verlaufen, als man denkt. Der aktuelle Anlass: BGH zur unternehmerischen Entscheidung Der Bundesgerichtshof hat sich in einer aktuellen Entscheidung – BGH, Urteil vom 12.06.2025 – 6 StR 233/24 – erneut mit der Frage beschäftigt, wann eine unternehmerische Entscheidun
06.05.2026
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Mietminderung im Gewerberaum – wann sie zulässig ist und wann nicht

28.01.2026
Green Industry und Circular Economy

Neue Initiative fördert Hamburger Unternehmen und Kooperationen mit bis zu einer Million Euro

Hamburg. Förderung für zirkuläre Verfahren und Produkte: Die Umweltbehörde Hamburg (BUKEA) und die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) rufen Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Standort Hamburg zur Teilnahme an der neuen Förderinitiative „Green Industry & Circular Economy Hamburg“ auf. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Hamburger Industrie und des Mittelstands durch innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu stärken. Einreichungen sind ab sofort und bis April möglich. Interessierte Unternehmen können sich im Rahmen eines Fördermittelfrühstücks am 24. Februar 2026 von bereits geförderten Hamburger Unternehmen und der IFB Hamburg beraten lassen. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.  Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Klimaschutz und Res
22.01.2026
Logistik-Initiative Hamburg Management GmbH

Startschuss für den 15. HANSE GLOBE – Hamburg sucht die besten Ideen für nachhaltige Logistik

Hamburg. Wer gestaltet die Logistik von morgen? Die Logistik-Initiative Hamburg ruft zur Teilnahme am 15. HANSE GLOBE auf. Bewerben können sich logistiknahe Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen mit innovativen Projekten, die ökologische oder soziale Nachhaltigkeit in der Logistik fördern. Das Gewinnerprojekt wird von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt. Die feierliche Verleihung findet am 21. April 2026 im Rahmen des Logistik Dinners des Hamburger Senats im Rathaus statt. Erwartet werden Hamburgs Erster Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, sowie Senatorin Dr. Melanie Leonhard, die auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft des Preises übernimmt. Interessierte Unternehmen und Projekte können sich bis zum 28. Februar 2026 bewerben. In diesem Jahr verleiht die Logistik-Initiative Hamburg zum 15. Mal den HANSE GLOBE, Hamburgs internationaler Preis für nachhaltige Logistik. Der Wettbewerb richtet sich an Unternehmen, Institutionen und öff
06.11.2025