B2B Wirtschaft
Henstedt-Ulzburg

Kreis Segeberg

EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH

Sebastian Uerz: Ein Friseursalon mit Weihnachtswunschbaum


Sebastian Uerz: Ein Friseursalon mit Weihnachtswunschbaum © Volker Puchalla

Norderstedt (em) Die Weihnachtsbaum-Aktion mit den Wunschzetteln der Kinder ist in Martins & Sebastians Friseursalon „Cuts and Shaves“ in Norderstedt schon seit einigen Jahren eine kleine Tradition. „Viele Kundinnen und Kunden fragen schon einige Wochen vorher, wann wir den Baum wieder aufstellen und sie sich die Wunschzettel pflücken können“, lächelt Sebastian Uerz.

Zusammen mit seinem Geschäftspartner Martin gehört ihm der Salon in der Ohechaussee 11. „Derzeit planen wir einen Verein namens „Cuts & Shaves for Kids“, um so mit noch mehr Aktionen Kindern aus sozial schwachen Familien helfen zu können.“

Etwas enttäuscht waren Sebastian und Martin über die Resonanz einer geplanten Aktion zum Grundschulstart. Sie hatten schon Sponsoren angesprochen und drei Grundausstattungen für Erstklässler:innen gesammelt – von Cup & Cino, North Case, Elotech und GST Nord. „Wir danken allen für ihre Unterstützung, auch wenn sich auf diese Aktion niemand gemeldet hat“, so Sebastian und Martin. Aber die beiden Friseurmeister machen trotzdem weiter.

Sebastian Uerz ist seit elf Jahren glücklich mit seiner Ehefrau Janette verheiratet. Mit seinen Eltern zog der heute 37-jährige Friseurmeister von Wilhelmshaven nach Norderstedt. „Die Stadt hat mir gleich auf Anhieb gut gefallen. Alles vor Ort, nette Menschen, junge Familien und auch die Nähe zu Hamburg. Dann traf ich Martin und wir gründeten unseren Friseursalon“, so Sebastian Uerz. Er kann sich keinen Jeden-Tag-Bürojob vorstellen. „Ich wollte schon immer mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun haben, sie erreichen können, und ihrer Persönlichkeit mit ihrer Frisur mehr Ausdruck verleihen“, betont Uerz.

„Corona hat uns natürlich in unserer Arbeit sehr, sehr zurückgeworfen. Wir konnten lange Zeit nicht öffnen. Dann nur mit den vernünftigen Schutzmaßnahmen, wie Haare waschen und Maske tragen. Jetzt langsam kommt so etwas wie Normalität auch in unseren Beruf zurück.“

Und Sebastian und Martin versprechen schon jetzt im Sommer: „Der Wunschtannenbaum wird auf jeden Fall wieder zu Weihnachten aufgebaut.“

Kontakt: „Cuts & Shaves“, Ohechaussee 11 in Norderstedt, Tel. 040 – 88 36 63 33

51 Jahre - 51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO - Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften Norderstedts. Alle Artikel unter www.egno.de/51

Foto und Text: Volker Puchalla
Artikel weiterlesen


Norderstedterin holt Weltrekord und Speaker Award in den Norden © Dominik Pfau

Norderstedt (em) Nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Wiesbaden und München fand der diesjährige internationale Speaker Slam am Wochenende in Mastershausen, in der Nähe von Koblenz, statt. Die 79 Speaker kamen aus 12 Nationen und traten mit ihren überzeugenden Reden gegeneinander an - damit wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt!

Als Finalistin mit dabei war die Norderstedterin Dagmar Meyer, die in nur vier Minuten ihr Publikum zum Thema Zusammenarbeit mitriss und begeisterte. Einen Vortrag so zu kürzen und trotzdem alles zu sagen, was wichtig ist und sich dann noch mit seinem Publikum zu verbinden, das ist wohl die Königsklasse im professionellen Speaking, das auf You Tube live gestreamt wurde und bis in die Nacht hinein dauerte.

Das einzigartige Event wurde vom Top-Speaker Hermann Scherer ins Leben gerufen und war mit einer hochkarätigen Jury besetzt, die unter allen Teilnehmern die Gewinner auswählte. Vertreter der Jury waren der Geschäftsführer von Hamburg 1 Jörg Rositzke, Martina Kapral, Geschäftsführerin der Redneragentur in Wien, Benjamin Stocksiefen, Gewinner des letzten Slams, die Geschäftsleitung des Expertenportals Josua Laufer, sowie die RadioEXPERTEN, vertreten durch Selina Hare.

Und mit ihrem Thema „Zusammenarbeit“ war sie in den Business-Vorträgen ganz weit vorne!

Denn Dagmar Meyer begleitet seit vielen Jahren Menschen und Unternehmen in Veränderung, auch in Veränderung Ihres Mindsets – und da weiß sie genau, wovon sie spricht.

„Gerade jetzt ist es so entscheidend, wie die Kollegen aufeinander zugehen, Dinge gemeinsam anpacken und die Zukunft des Unternehmens mit gestalten. Und es steckt so viel Potential in der Mannschaft, das oft ungenutzt bleibt und worauf Unternehmen unbewusst verzichten. Das ist ein so wertvolles Kapital, was dringend gebraucht wird in Zeiten von Veränderung und permanentem Wandel“ so die Expertin.

Und es ist ihr gelungen, genau diese Überzeugung und Leidenschaft für den Wert der Menschen in einem Unternehmen auf die Bühne zu bringen! In nur 4 Minuten sprach sie nicht nur die Kernpunkte an, sondern zeigte Ansätze für ein neues Miteinander.
Die Jury und das Publikum waren begeistert von ihrer klaren und motivierenden Art, so dass sie neben dem Weltrekord auch noch einen Speaker-Award mit nach Norderstedt und nach Hamburg brachte, wo sie derzeit lebt.

Foto: Dominik Pfau
Artikel weiterlesen

EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH

EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH

Michael Berger: Große Bewunderung für das Ehrenamt


Michael Berger: Große Bewunderung für das Ehrenamt © Oliver Jahr

Norderstedt (em) Ohne das Ehrenamt würden in unserer Gesellschaft schnell die Lichter ausgehen, findet Michael Berger. Der Rechtsanwalt und Notar sitzt mit seiner Kanzlei in der Ulzburger Straße 201 und bewundert die Norderstedterinnen und Norderstedter für den großen Einsatz, den sie in vielen Teilen des öffentlichen Lebens an den Tag legen.

„Norderstedt ist für mich die Stadt des Ehrenamtes. Als ich mich 2012 hier niedergelassen habe, war ich echt überrascht, wie viele Menschen sich engagieren, zum Beispiel in der Norderstedter Tafel und später für Geflüchtete im Willkommen-Team Norderstedt e.V. und da-rüber hinaus“, sagt der 46-Jährige.

Für Michael Berger, der sich selbst als „echtes Nordlicht“ bezeichnet, war schnell klar, dass er sich auch für die Gesellschaft einbringen möchte. Der gebürtige Flensburger ist in Schleswig aufgewachsen, hat nach seiner Zeit bei der Bundeswehr Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel studiert und war zunächst als Anwalt in einer Hamburger Kanzlei tätig, bevor er sich in Norderstedt selbstständig machte. „Anfangs kannte ich hier niemanden. Über einen Kontakt bin ich dann zum Lions Club Neo gestoßen, in dem ich jetzt seit 9 Jahren Mitglied bin“, erzählt Berger. Ziel der Lions Clubs weltweit ist es, mit verschiedenen Aktionen und Projekten Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. „Ein bisschen wie Robin Hood: Es geht darum, dass Geld an Be-dürftige weiterzuleiten“, sagt Berger, der auch schon die traditionell ein Jahr währende Präsidentschaft des Clubs ausgeübt hatte.

So verkauft der Lions Club Neo zum Beispiel jedes Jahr zu Ostern das dekorative Norderstedter Osterei, dessen Erlös zu 100 Prozent an Projekte vor Ort geht, etwa an die Tafel oder an das neue Hospiz. Um vom Alltagsstress mal abzuschalten, gibt es für Michael Berger nichts schöneres, als einen Rückzug in die Natur, sei es beim Radfahren, Wandern oder einfach nur Spazierengehen mit seiner Frau. „Es gibt so viele tolle Orte im Hamburger Umland, die man dabei entdecken kann“, schwärmt er.

Kontakt: Rechtsanwalt und Notar
Michael Berger, Tel. 040 - 309 87 41 50 www.berger-recht.de

„51 Jahre - 51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO - Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften Norderstedts. Alle Artikel unter www.egno.de/51

Foto und Text: Oliver Jahr
Artikel weiterlesen

EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH

Ayala Nagel - Brückenbauerin zwischen den Kulturen


Ayala Nagel - Brückenbauerin zwischen den Kulturen

Norderstedt (em) Ayala Nagel hat ihre Berufung im Leben gefunden. Ihre Mission ist es, Brücken zu bauen – zwischen Menschen, Kulturen und Religionen. Und angefangen hatte es mit einem mutigen Schritt. Ayala Nagel ist im israelischen Haifa geboren und aufgewachsen, nach ihrem Wehrdienst studierte sie Wirtschaftswissenschaften und Management in Tel Aviv.

Dort lernte sie ihren Mann kennen, der aus Deutschland kam. 1998 fasste sie den Entschluss, ihn bei seiner Rückkehr dorthin zu begleiten und zog nach Norderstedt. „Meine Familie, Freundinnen und Freunde waren alle in Israel, ich kannte hier niemanden und musste erstmal Deutsch lernen“, erinnert sie sich. „Aber meine Einstellung ist: Wenn man einen Schritt auf einem neuen Weg wagt, dann gibt es viel zu entdecken.“ Sie baute sich eine neue Existenz im fremden Land auf, hat inzwischen zwei erwachsene Töchter und ist freiberuflich als Business-Coach tätig.

„Die Erfahrungen aus meinem sozialen und kulturellen Engagement versuche ich in meine Arbeit einfließen zu lassen, wie auch umgekehrt. Übertragungsmöglichkeiten sind hierbei nicht immer direkt erkennbar und viele Erfahrungen entfalten erst auf der Metaebene einen tieferen Sinn in dem jeweils anderen Kontext.“

Ayala Nagel ist Mitbegründerin und heute Vorsitzende des Vereins „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ und engagiert sich für den interkulturellen Dialog in Norderstedt. Zu den Projekten, die sie in die Wege geleitet hat, gehören unter anderem der biblische Wein- und Obst-garten „Bustan“ im Norderstedter Stadtpark und das integrative Frauensportprojekt „Mamanet“. Darüber hinaus ist sie im Team der Inklusionsagentur Norderstedt tätig im Bereich Bildung und Kultur und setzt sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen ein. „Es gibt so viele Angebote. Norderstedt ist einfach eine vielfältige Stadt, offen für alle Menschen und Kulturen“, freut sich die 53-Jährige. Wenn Ayala Nagel mal abschalten und den Kopf freibekommen möchte, geht sie gern im Stadtpark joggen. Dort gibt es viele schöne Ecken, wo sie einfach mal tief Luft holen kann – und kreative Anregungen für ihre Projekte findet.

Kontakt: Ayala Nagel Business Coach
Tel. 040 / 53531951
www.coaching-im-stadtpark.de

„51 Jahre - 51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO - Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften Norderstedts. Alle Artikel unter www.egno.de/51

Foto und Text: Oliver Jahr
Artikel weiterlesen

VR Bank in Holstein eG

EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH

Andreas Schröter: IT-Experte und engagierter Wirtschaftsjunior


Andreas Schröter: IT-Experte und engagierter Wirtschaftsjunior © Text und Foto: Oliver Jahr

Norderstedt (em) Norderstedt ist gut gerüstet für die Herausforderung der digitalen Arbeitswelt", sagt Andreas Schröder. Der 35-jährige Informatikkaufmann ist Geschäftsführer und Gesellschafter beim IT-Unternehmen ITCE Systemhaus in Garstedt, wo er 2008 auch seine Ausbildung gemacht hatte.

„Die Stadt geht in Sachen digitaler Infrastruktur immer sehr stark voran und sorgt für eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet. Viele unserer Kund:innen sind bei wilhelm. tel und auch wir arbeiten mit dem örtlichen Telekommunikationsanbieter zusammen. Zum Beispiel steckt unsere Technik in deren Rechenzentrum. Norderstedt ist für mich einfach ein toller innovativer Standort.“

Auch über die Digitalwelt hinaus ist Andreas Schröter eng mit Norderstedt verbunden. Hier ist der gebürtige Wolfener über zehn Jahre aufgewachsen und zur Schule gegangen, bevor es ihn aus familiären Gründen nach Alveslohe zog. In Norderstedt und dem Kreis Segeberg engagiert sich Schröter bei den Wirtschaftsjunioren Segeberg, einem ehrenamtlichen Netzwerk junger Unternehmer:innen und Führungskräfte. In verschiedenen Ressorts führen die Wirtschaftsjunioren

Projekte mit örtlichen Unternehmen durch, starten Spendenaktionen oder halten Vorträge. And-reas Schröter ist seit drei Jahren dabei und Leiter des Ressorts Wirtschaft und Digitales. „Wir organisieren Vortragsabende für Firmen zu verschiedenen Themen, etwa zur Datenschutzgrundverordnung“, erzählt Schröter. „Außerdem sind wir als Vertretung unserer Mitglieder auf Messen dabei, wie zum Beispiel der B2B Nord in Schnelsen. Wichtig ist uns auch der Bewerbungscheck an den Schulen, wo wir den zukünftigen Auszubildenden bei der Optimierung ihrer Bewerbungsunterlagen helfen.“ Er weist darauf hin, dass die Wirtschaftsjunioren immer auf der Suche nach weiteren Mitgliedern sind, die sich ehrenamtlich für ihre Region einbringen möchten. Mehr dazu unter www.wj-segeberg.de

Kontakt: ITCE Systemhaus
Tel. 040/ 60 92 01 010

„51 Jahre - 51 Menschen“ ist eine Serie der EGNO - Entwicklungsgesellschaft Norderstedt in Kooperation mit den städtischen Gesellschaften Norderstedts. Alle Artikel unter www.egno.de/51
Artikel weiterlesen


ActionCOACH kommt nach Norderstedt!

ActionCOACH ist weltweit die Nr. 1 im Bereich Business Coaching für kleine und mittelständische Unternehmen. Jetzt endlich auch mit einem Standort in Norderstedt!

Als Inhaber des neuen ActionCOACH Standorts* freue ich mich besonders, dieses hervorragende Unternehmen zu dem Ort, dem ich sowohl privat als auch beruflich viel verdanke, gebracht zu haben. Ich hoffe, durch meine Tätigkeit einen positiven Beitrag zum Standort zu leisten.

Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!

Miguel Roenes
ActionCOACH Norderstedt

Birkenweg 14
22850 Norderstedt
T: +49 40 423 08805
M: +49 179 2975108
miguelroenes@actioncoach.com
https://norderstedt.actioncoach.com

*: Norderstedt, Nahe, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Ellerau, Kisdorf, Alveslohe, Nahe, Schmalfeld, Hartenholm und zehn weitere Gemeinden im Kreis Segeberg.
Artikel weiterlesen

Volksbank Raiffeisenbank EG

Schleswig-Holstein


Sechs Monate Brexit: Norddeutsche Unternehmen klagen über Zollbürokratie und hohe Frachtraten

Der Brexit hemmt die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Norddeutschland und dem Vereinigten Königreich. Trotz der Post-Brexit-Regeln des Handels- und Kooperationsabkommens (TCA) wird der Handel durch erforderliche Zollanmeldungen und -kontrollen deutlich geschwächt. Das ergab eine aktuelle Umfrage bei norddeutschen Unternehmen. 37 Prozent der Befragten haben das UK-Geschäft seit dem 1. Januar 2021 reduziert oder vorübergehend eingestellt, um die wirtschaftlichen Entwicklungen abzuwarten. Eine Verbesserung ist nicht in Sicht. 46 Prozent erwarten auch in den kommenden 12 Monaten keine Erholung des UK-Geschäfts.
Die größten Belastungen sind die neu entstandenen Handelshemmnisse in Form von Zollformalitäten und gestiegenen Frachtraten. Steigende Rohstoffpreise, zunehmende regulatorische Unterschiede bei Produktstandards sowie Rechtsunsicherheiten beim Abschluss von Verträgen und Forderungsvollstreckung behindern die norddeutsche Wirtschaft zudem im UK-Geschäft. „Die traditionell eng mit dem Vereinigten Königreich verbundene norddeutsche Wirtschaft hat durch den Brexit bereits seit dem Neujahrstag 2021 massive Einschnitte im gegenseitigen Warenverkehr gespürt“, so Prof. Norbert Aust, Vorsitzender der IHK Nord. „Um die UK-Geschäfte wieder auf eine verlässliche Basis zu stellen, braucht es weiterhin eine gemeinsame Anstrengung von Politik und Verwaltung. Entscheidend ist eine verstärkte Kommunikation der Inhalte des Abkommens. Nur so können Unternehmen von den Regeln profitieren und die Wirtschaftsbeziehungen unter den gegebenen Bedingungen optimal wieder aufnehmen. Nur wenige Unternehmen im Norden nutzen die TCA-Vorteile aktiv.“
Die norddeutsche Wirtschaft fordert, Zollverfahren und Kontrollen so schlank wie möglich zu halten. So können gewachsene Lieferketten geschützt und neue Geschäftsbeziehungen gefördert werden. Zusätzlich zu den TCA-Regelungen zur Aufrechterhaltung des Warenverkehrs bedarf es einer inhaltlichen Ausweitung des Abkommens. Insbesondere sollte ein Auseinanderdriften bei Markzugangsfragen verhindert werden. Unterschiedliche Produktstandards, z. B. bei der CE-Kennzeichnung, machen den Warenaustausch auf Dauer unattraktiv. Auch sollten Zulassungsverfahren für besonders überwachte Produkte vergleichbaren Vorgaben folgen. Doppelbelastungen durch Konformitätsverfahren in beiden Zielmärkten sollten durch das Prinzip gegenseitiger Anerkennung auf Grundlage gleicher Standards vermieden werden.

Die Auswertung der Brexit-Umfrage finden Sie als Download auf der IHK Nord-Website: www.ihk-nord.de
Artikel weiterlesen


MEISSNER EXPO in Halstenbek: Messebauer trotzt Corona

Die Corona-Pandemie hat MEISSNER EXPO in Halstenbek, einem weltweit agierenden Messebauunternehmen mit zwanzig festen Mitarbeitern und zahlreichen, namhaften Kunden, vor eine schwierige Situation gestellt. Das klassische Messegeschehen steht wie die gesamte Veranstaltungsbranche seit März 2020 still. Messestände bleiben eingelagert, Messehallen geschlossen. Dennoch zeigt sich Firmengründer und Seniorchef Bruno Meißner in einem Gespräch mit dem WEP REPORT zuversichtlich.

WEP REPORT: Herr Meißner, Ihr Unternehmen blickt auf eine 40-jährige Tradition zurück und Sie als Firmengründer und langjähriger Geschäftsführer haben gewiss schon Aufs und Abs zu meistern gehabt. Ist die Corona-Krise die größte Herausforderung, die Sie und Ihr Sohn Nikolaus als jetziger operativer Geschäftsführer bisher managen mussten?

Meißner: Ja, tatsächlich, und vor allem die Länge dieser Krise ist besonders. Ende Februar 2020 hatten wir noch richtig viel zu tun mit geplanten Messe- und Kongress-Projekten für das Frühjahr. Dann wurde am 21. Februar ein Kongress in Karlsruhe am zweiten Tag plötzlich abgebrochen. Und einer unserer LKW, der auf der Autobahn nach München unterwegs war, durfte umkehren, weil eine Messe abgesagt wurde. Jetzt waren kühler Kopf, Flexibilität und schnelles Handeln gefragt. Vor allem auch eine offene Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.

WEP REPORT: Wie sind Sie dem Virus betriebsintern begegnet?

Meißner: Zunächst lief intern alles weiter, geradezu auf Hochtouren. Denn eine Veranstaltungsabsage jagte die nächste und unsere Hauptaufgabe war es, mit unseren Kunden Vereinbarungen zu treffen. Zum Beispiel darüber, was mit dem vorproduzierten Material passieren sollte, wie wir mit den bereits geleisteten Anzahlungen umgehen durften, welche bestellten Messe-Dienstleistungen storniert werden konnten.

Erst Mitte März verdichteten sich die Ankündigungen zum Lockdown, zu Arbeiten im Home-Office, zu AHA-Regeln. Unterstützt von unseren Fachverbänden, stellten wir Hygienekonzepte auf, änderten Einsatzpläne, erstellten und verabschiedeten eine Betriebsvereinbarung zu Kurzarbeit und Home-Office. Und vorsorglich beantragten wir auch für die kommenden zwölf Monate Kurzarbeit.

WEP REPORT: Sie haben Kurzarbeit einführen müssen? Konnten Sie auch Fördermittel bekommen?

Meißner: Ja, und die Mitarbeiter haben toll mitgezogen. Unser Team versteht sich fast als Familie. Da viele von ihnen mit 60 Prozent Kurzarbeitergeld vom bisherigen Netto nur sehr schwer ausgekommen wären, beschlossen wir gleich, aus unseren Reserven für eine Aufstockung auf 80 Prozent zu sorgen. Das trug erheblich zur Motivation bei. Alle sind „bei der Stange geblieben“, wie man so schön sagt. Für unseren Betrieb konnten wir Überbrückungshilfen beantragen und bekamen unsere Anträge auch mit kleinen Einschränkungen genehmigt. Die Auszahlung des Ü I dauerte allerdings drei Monate, für Ü II und Ü III kam das Geld relativ zeitnah.

WEP REPORT: Messebauer sind kreative Menschen. Haben Sie aus der Krise heraus neue Ideen geboren, mit denen Sie Ihren Kunden die Markenkommunikation auf ganz neuen Wegen ermöglichen?

Meißner: Ja, schon im Mai 2020 entwickelte Nikolaus die Idee zur Einrichtung eines „Greenscreen-Studios“. Dafür zogen wir mit unserer Digitaldruckerei um in einen anderen Bereich unserer Produktion und richteten einen Raum von 100 Quadratmetern mit Toreingang von außen als komplettes Film- und Aufnahme-Studio ein. Die Generalprobe für das Studio war unser jährlicher Impulstag im Herbst 2020, den wir diesmal als Hybrid-Event mit 35 Kunden vor Ort und circa 150 Kunden online durchgeführt haben.

WEP REPORT: Wie war die Resonanz Ihrer Kunden und haben schon viele dieses neue Format für ihren Firmenauftritt genutzt?

Meißner: Die Resonanz unserer Kunden reichte von interessiert bis begeistert. Inzwischen konnten wir die vielseitigen Möglichkeiten unseres „Greenscreen-Studios“ mit mehreren Einsätzen für unsere Kunden belegen. Als Ersatz für abgesagte Messeauftritte haben wir für sie Kundengespräche konzipiert, organisiert und terminiert, dazu Präsentationen und Promotion-Filme eingespielt oder umfängliche Präsentationen mit virtuellen Einspielungen von 3D-Produkten, echten Maschinen und Live-Vorführungen im „Greenscreen-Studio“ gezeigt. Alle Kunden waren damit rundum zufrieden und planen weitere Einsätze dieser Art.

WEP REPORT: So langsam lockern sich die Corona-Beschränkungen, größere Veranstaltungen sind wieder erlaubt. Glauben Sie, dass bald wieder Messen stattfinden werden? Und auch in bisherigem Umfang oder etabliert sich die Digitale Messe neben der Präsenzmesse?

Meißner: Wir alle glauben, dass im Herbst 2021 wieder größere Veranstaltungen und auch internationale Messen stattfinden können. Unser Projektleiter-Team plant bereits seit einiger Zeit für etliche Kunden Messen im europäischen und transatlantischen Ausland. Und wir sind auch zuversichtlich bezüglich der Realisierung. Wichtig für das Gelingen ist allerdings auch die Einstellung der potentiellen Besucher zu den Reisemöglichkeiten – denn ohne Besucher wird es keine erfolgreichen Messen geben.

WEP REPORT: Viele Betriebe sagen, sie seien gestärkt aus der Krise hervorgegangen. Wie ist Ihr Resümee für MEISSNER EXPO?

Meißner: Obwohl wir gern auf diese Pandemie verzichtet hätten, muss ich sagen, dass sie uns schneller voran gebracht hat. Wir sind mit dem gesamten Team und der Firma in den vergangenen zwölf Monaten Entwicklungsschritte gegangen, die ohnehin notwendig gewesen und in den kommenden fünf Jahren erfolgt wären. Wir haben Talente entdeckt und entwickelt, Ideen umgesetzt, Fähigkeiten trainiert – das alles macht uns fit für die Zukunft, der wir mit Zuversicht entgegensehen und die wir ganz gewiss gestalten werden.

Und wir gehen diesen Weg übrigens nicht allein: Unser WEP Fachkräfteberater wird uns zur Seite stehen, insbesondere zum Thema der weiteren Digitalisierung. Hier werden wir sogar mit dem Programm „Unternehmenswert Mensch“ öffentlich gefördert werden. Konkret wird es um die Weiterentwicklung der Möglichkeiten mit unserem Studio und für virtuelle Präsentationen gehen. Wir sind alle gespannt darauf, wieviel Digitales – vor allem als virtuelle Präsentation – integriert werden muss in die jetzt wieder anlaufenden realen Messe- und Eventauftritte. Auf jeden Fall steht für uns fest, dass in Zukunft wohl keine Veranstaltung mehr ohne einen digitalen Anteil stattfinden wird. Der hybride Auftritt hat Zukunft.

Foto: Erfolgreiche Generalprobe für ein hybrides Event war im Herbst 2020 der bei MEISSNER EXPO jährlich stattfindende Impulstag für Kunden.

Unternehmensprofil MEISSNER EXPO
Markenkommunikation hat viele Gesichter. Aber ob persönlich oder virtuell - ohne Begegnungen mit Kundinnen und Kunden entsteht kein Geschäft. MEISSNER EXPO schafft spannende Räume, in denen Aussteller ihren Kunden begegnen und eine erfolgreiche Beziehung zu ihnen aufbauen können. Unter dem Claim „Wir schaffen Begegnungen. Sie ernten Beziehungen“ bietet MEISSNER EXPO folgendes Portfolio an:

MEISSNER CONCEPT
Analyse + Konzeption, Design + Architektur, Inszenierung + Medien

MEISSNER EXPO CONSTRUCT
Planung + Umsetzung, Produktion + Logistik, Lagerung + Full Service

MEISSNER EXPO CONSULT
Workshops + Training, Evaluierung + Optimierung, Beratung + Begleitung

MEISSNER EXPO STUDIO
Virtualisierung + Digitale Inszenierung, Inhouse Full Service + Mietpakete, Green Screen + Roter Faden

Kontakt:
MEISSNER EXPO GmbH
Industriestraße 11
25469 Halstenbek

Telefon (04101) 300 47-0
E-Mail mail@meissner-expo.de
www.meissner-expo.de
www.studio.meissner-expo.de
Artikel weiterlesen

Center Parcs Bispinger Heide, Business Solutions


Existenzgründung - Der Businessplan ist das wichtigste Werkzeug © HassPR

In Schleswig-Holstein herrscht ein beachtlicher Gründergeist. Die WEP Wirtschaftsförderung begleitet Existenzgründer im Kreis Pinneberg auf dem Weg in die nachhaltige Selbstständigkeit mit einer neutralen, kostenfreien Beratung. In einem Gründungscamp mit einem umfangreichen Qualifizierungsprogramm werden Existenzgründer für ihre geplante Selbstständigkeit von Experten fitgemacht. Wichtigster Baustein: Der Businessplan.

„Wir brauchen Menschen, die die Wirtschaft mit frischen Ideen beleben, die zukunftsorientierte Betriebe und innovative Startups gründen oder auch eine Betriebsnachfolge antreten, die damit Erfolg haben, neue Arbeitsplätze schaffen und unsere Region wirtschaftlich stärken“, begründet WEP Geschäftsführer Harald Schroers das Engagement in der Existenzgründungsberatung. Schleswig-Holstein sei ein Vorzeigegründerland und der Kreis Pinneberg spiele dabei eine der Hauptrollen. Im Bundesvergleich des gerade erschienenen KFW-Gründungsmonitors (siehe www.wep.de) stehe Schleswig-Holstein nach Hamburg und Berlin auf Platz drei, unter den Flächenländern sogar an der Spitze. Und während die Gründungen im bundesweiten Durchschnitt weiter rückläufig seien, stiegen sie in Schleswig-Holstein wieder an.

Gründungsinteressierte, die sich bei der WEP beraten lassen möchten, sind bei Gründungsexpertin Gudrun Kellermann an der richtigen Adresse. Bezieher von Arbeitslosengeld I und II sowie nicht Erwerbstätige erhalten die Existenzgründungsberatung im Rahmen des Förderprogramms „Startbahn: Existenzgründung“ und werden von der Idee bis zur Gründung mit vier Beratungsmodulen begleitet:

• Infoveranstaltung
• Gründungscamp
• Intensiv-/Businessplanberatung
• Tragfähigkeitsprüfung

Gudrun Kellermann berät individuell (natürlich auch Arbeitnehmer/-innen und Menschen, die im Nebenerwerb starten wollen), bezieht bedarfsweise kompetente Netzwerkpartner ein, ebnet den Weg zu einem Mikrokredit von der IB.SH und ist auch nach der Gründung noch für den Unternehmernachwuchs da.

Im Interview mit dem WEP REPORT verrät Kellermann, warum der Businessplan für Existenzgründer das A & O ist und was einen guten Businessplan ausmacht.

WEP REPORT: Frau Kellermann, der wichtigste Erfolgsbaustein für den Start in die Selbstständigkeit ist der Businessplan. Wer kann wo mit Hilfe der WEP lernen, einen Businessplan zu schreiben?

Kellermann: Im Mittelpunkt unserer Existenzgründungsbetreuung steht das dreiwöchige, von erfahrenen Experten geleitete Gründungscamp. Hier erhalten die Existenzgründer zu allen wichtigen Themen das nötige Rüstzeug für die Selbstständigkeit. Recht, Finanzen, Marketing, Social Media, Kalkulation und vieles mehr. Und hier schreiben sie auch ihren individuellen Businessplan. Für Teilnehmende des Förderprogramms Startbahn: Existenzgründung - finanziert aus dem ESF, vom Land Schleswig-Holstein und der WEP - ist die Projektteilnahme kostenfrei. Andere Gründungsinteressierte erhalten alle sonstigen Komponenten unserer Existenzgründungsberatung aber ebenfalls unentgeltlich.

WEP REPORT: Warum ist ein Businessplan so wichtig, wofür wird er gebraucht?

Kellermann: Der Businessplan ist das wichtigste Werkzeug. Er wird gebraucht, um finanzielle Mittel bei Banken, Investoren und anderen Geldgebern zu akquirieren. Ich sage immer: der Businessplan ist der eigene Fahrplan in die Selbständigkeit und ein absolutes MUSS. Ein gut durchdachtes Konzept ist das Fundament für jede erfolgreiche Gründung. Er dient aber auch als Leitfaden für Gründer, der darin formulierte Ziele verfolgen, überprüfen und gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen zur Erzielung einleiten kann.

WEP REPORT: Das Schreiben eines Businessplans stellt für Existenzgründer häufig eine schwer zu nehmende Hürde dar und wird deshalb gern vernachlässigt. Woran liegt das und wie gelingt es im WEP-Gründungscamp, die Teilnehmenden dennoch dafür zu begeistern?

Kellermann: Der relativ hohe Aufwand, aber auch Unsicherheit über das Vorgehen sind die größten Hemmnisse. Unsere Dozenten und ich zeigen den Existenzgründungsinteressierten auf, welche Inhalte in den Businessplan gehören, wie detailliert er sein sollte, wie er strukturiert wird und wie er formuliert werden sollte. Und im Team macht die Arbeit in der Regel auch mehr Spaß.

WEP REPORT: Was genau muss ein vollständiger, tragfähiger Businessplan enthalten?

Kellermann: Natürlich die Gründungsidee, Angebot und Zielgruppe, Marktanalyse und Wettbewerb. Außerdem Steuern, Rechtsform, Organisation, Finanzierungsbedarf, Alleinstellungsmerkmal, Chancen und Risiken.
Besonderes Augenmerk sollte auf der Ausarbeitung der Umsatz- und Akquiseplanung liegen.
Schließlich noch Ziele und Visionen: Wo will ich in fünf oder zehn Jahren stehen?

WEP REPORT: Und gehören nicht auch Zahlen in den Plan?

Kellermann: Unbedingt, das ist einer der wichtigsten Punkte. Kosten- und Liquiditätsplanung geben einen Überblick über einen möglichen Finanzierungsbedarf.
Die Umsatzherleitung ist elementar, denn nur wer seine Umsätze plant, kann auch den Weg zur Erreichung einschlagen. Außerdem sollte eine Stärken- und Schwächenanalyse mit Erfolgsaussichten stattfinden, auch hinsichtlich der eigenen Gründerperson. Zum Schluss erfolgt die Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte, die dann aber an den Anfang des Businessplans gestellt wird. Anlagen des Businessplans sind Grafiken, Diagramme, Zeugnisse, Zertifikate und der Lebenslauf.

WEP REPORT: Was ist zu beachten, damit der Businessplan wirklich ein Erfolg wird?

Kellermann: Klar und für jedermann verständlich formulieren, sachlicher Stil, ansprechendes, übersichtliches Layout, je nach Gründungsvorhaben 10 bis 30 Seiten Text plus Zahlenteil mit Kosten, Umsätzen, Liquiditäts- und Rentabilitätsübersicht. Vor allem aber: Der Inhalt muss nachvollziehbar und die Umsätze erzielbar sein. Und die Zahlen müssen zum Text passen.

Mehr Information

Gudrun Kellermann
WEP Existenzgründungsberatung, Mikrokreditberatung
Telefon: (04120) 7077-20
E-Mail: kellermann@wep.de

Foto: Renate Gosau (von links) und Gudrun Kellermann von der WEP Existenzgründungsberatung und Gründungscamp-Dozent Josef Juncker kümmern sich intensiv um angehende Selbstständige. Foto: HassPR
Artikel weiterlesen


Unterelbefrauen-Veranstaltungsreihe: Das neue Normal – Digitalisierung in der Arbeitswelt

Was braucht es, um Frauen auf dem Weg in die digitalisierte Arbeitswelt zu stärken? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe „Das neue Normal: Digitalisierung in der Arbeitswelt“ der Arbeitsgemeinschaft Frauen in der Region Schleswig-Holsteinische Unterelbe.

In der Veranstaltungsreihe werden Fachleute von Sommer 2021 bis Sommer 2022 die Chancen und Risiken der neuen Arbeitsformen und die unterschiedlichen Facetten des digitalen Arbeitens beleuchten. Im Vordergrund stehen dabei stets Fragen zur Führungs- und Organisationskultur. Den Auftakt machte Mitte Juni 2021 der Online-Vortrag „Megatrend Digitalisierung – Was bringt uns die Arbeitswelt von morgen?“ mit Regine Schlicht, Leiterin des Mittelstand 4.0 - Kompetenzzentrums Kiel. Sechs weitere Veranstaltungen folgen ab August. Wie können zukunftssichere Organisationsformen aussehen, was bedeutet ein Paradigmenwechsel in der Unternehmenskultur für Frauen? Und welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf den Arbeitsschutz und das Arbeitsrecht? Diese und viele weitere Fragen stehen dann im Mittelpunkt.

Die nächste Veranstaltung ist ebenfalls als Hybrid-Event (Teilnahme sowohl als Präsenz als auch online möglich) für den 12. August vorgesehen und beschäftigt sich mit dem Thema „Arbeitsschutz und Digitalisierung – neue Herausforderungen an die Arbeitszeitgestaltung“. Als Referentin haben die Unterelbefrauen die Regionalgeschäftsführerin des DGB Nord, Gabriele Wegner, gewinnen können.

Die Arbeitsgemeinschaft Frauen der Region Schleswig-Holsteinische Unterelbe ist ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen aus den Kreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg, die gemeinsam das Ziel verfolgen, die Chancengleichheit von Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu fördern. Auch die WEP Beratungsstelle Frau & Beruf und die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Pinneberg gehören dieser Gemeinschaft an.

Weitere Information
zu den Veranstaltungen und der Arbeitsgemeinschaft unter
www.unterelbefrauen.de

Anmeldung
zu den Veranstaltungen bei
Tinka Frahm, Gleichstellungsbeauftragte Kreis Pinneberg, unter
t.frahm@kreis-pinneberg.de

Telefon (04121) 4502-1021
Artikel weiterlesen

WEP


KMU-innovativ – Förderprogramm Elektronik und autonomes Fahren

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in gesellschaftlich so wichtigen Schlüsseltechnologien wie den Elektroniksystemen und dem autonomen Fahren Vorreiter des technologischen Fortschritts und geben wichtige Impulse. Deshalb bietet ihnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Unterstützung das Förderprogramm KMU-innovativ an. Es fördert KMU im Bereich von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu innovativen Elektroniksystemen. Dazu gehören die Anwendungsfelder Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungstechnik, Elektroindustrie, IKT-Wirtschaft, Medizintechnik sowie die Automobilelektronik inklusive des besonders aktuellen Themas autonomes und vernetztes Fahren.

Interessierte Unternehmen können auf der Website des BMBF die Förderrichtlinien und Voraussetzungen nachlesen und sich an die Förderberatung des Bundes wenden.

Info und Kontakt:

https://www.bmbf.de/de/kmu-innovativ-elektronik-und-autonomes-fahren-2576.html

Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
lotse@kmu-innovativ.de
Telefon 0800-2623-009
Artikel weiterlesen


Corona-Krise bremst Innovationen im Mittelstand

Die Corona-Pandemie hinterlässt Spuren bei den Innovationsaktivitäten der mittelständischen Unternehmen. Nach einem kurzen Schub zu Beginn der Krise gehen die Innovationsanstrengungen im Mittelstand weiter zurück, wie der aktuelle KFW-Innovationsbericht darlegt. Die zentralen Untersuchungsergebnisse sind:

• Drei von zehn mittelständischen Unternehmen verringern 2020 die Innovationstätigkeit.
• Finanzierung und Fachkräftemangel bleiben größte Hemmnisse.
• Innovatorenanteil im Mittelstand steigt 2019 aufgrund neuer OECD-Begriffsdefinition.

Nähere Information im KFW-Innovationsbericht unter:
https://www.wep.de/nachricht/corona-krise-bremst-innovationen-im-mittelstand.html
Artikel weiterlesen


Bewerben für Auszeichnung Kultur- und Kreativpiloten Deutschland

Es geht um originelle Ideen: Noch bis zum 25. Juli haben Gründer und Gründerinnen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft die Chance, sich um die Auszeichnung „Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2021“ zu bewerben.

Ihr habt eine gute Idee und möchtet damit innovativ durchstarten? Ihr habt Ambitionen und setzt mit eurem Unternehmen eure Visionen um? Mit diesen Fragen animiert das Berliner u–institut Backes & Hustedt GbR - Initiator und langjähriger Kooperationspartner dieser Auszeichnung - Selbständige, Gründer/innen und Unternehmer/innen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie aus deren Schnittstellen zu anderen Branchen, am Wettbewerb um den „Kultur- uns Kreativpiloten Deutschland 2021“ teilzunehmen.
Die Auszeichnung ist die einzige Würdigung auf Bundesebene, die sich an Gründer/innen und Unternehmer/innen im Kulturbereich wendet. Seit mittlerweile mehr als zehn Jahren identifiziert der Wettbewerb Menschen, die unternehmerischen Mut beweisen, Engagement für neue Ideen zeigen und sich durch ihre besondere Haltung auszeichnen. Im vergangenen Jahr wurden aus einem Rekordergebnis von 1170 eingegangenen Bewerbungen die 32 kreativsten Köpfe ausgewählt.

Kontakt
u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln e.V.
Kultur- und Kreativpiloten Deutschland
Jägerstr. 65, 10117 Berlin
Telefon: (030) 20834094-32
E-Mail: kreativpiloten@u-institut.de
www.u-institut.de
Artikel weiterlesen


Neu: 90 Prozent Förderung mit Weiterbildungsbonus Pro

Das neue Förderprogramm „Nachhaltige Kompetenzentwicklung - Weiterbildungsbonus Pro“ knüpft an den bewährten „Weiterbildungsbonus Schleswig-Holstein“ an und hat bei der Bezuschussung der Kosten für die Weiterbildung Erwerbstätiger noch eine Schippe draufgelegt. Außerdem soll durch eine branchenübergreifende Öffnung des Förderprogramms die Resilienz möglichst vieler Erwerbstätiger gestärkt werden. Denn ohne die Kompetenz der Beschäftigten sind Erholung und Entwicklung der Wirtschaft nicht möglich.

Die neuen Konditionen
Der Zuschuss zu der beruflichen Weiterbildungsmaßnahme umfasst bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Seminarkosten, höchstens jedoch 1.500 Euro der Gesamtmaßnahme. Die verbleibenden zehn Prozent der Seminarkosten sind von den Arbeitgebern oder den Erwerbstätigen zu übernehmen. Kosten für Weiterbildungsmaßnahmen unter 160 Euro beziehungsweise unter 16 Stunden sind nicht zuwendungsfähig.

Der „Weiterbildungsbonus Pro“ wird aus EU-Mitteln im Rahmen des "Landesprogramm Arbeit" gefördert und läuft bis zum 30. Juni 2023.

Wer unterstützt wird
Den „Weiterbildungsbonus Pro“ zur Verbesserung der eigenen Qualifikation können Angestellte, Azubis, Freiberufler und auch Betreiber eines Kleinstgewerbes in Anspruch nehmen.

Wie passende Kurse finden
Das Angebot an Weiterbildungskursen ist vielfältig. Im Kursportal Schleswig-Holstein (sh.kursportal.info) sind Kurse für jeden Bedarf und in allen Landesregionen zu finden. Auch zugelassene Online-Kurse werden mithilfe des Weiterbildungsbonus gefördert.

Weitere Information bei
Kristian Lüdtke
WEP Fachkräfteberater
luedtke@wep.de
(04120) 707760
Artikel weiterlesen


Geht wieder an den Start: Auszeichnung Metropolitaner Award

Das Projekt „Metropolitaner Award“ soll nach der vorjährigen Corona-Pause in diesem Jahr wieder starten. Projektauftakt ist voraussichtlich im Herbst. Die Vorbereitungen bei der Metropolregion Hamburg laufen bereits auf Hochtouren, damit Bürgerinnen und Bürger aus der Metropolregion ab Oktober 2021 ihre Nominierungsvorschläge für den Preis einreichen können. Ausgezeichnet werden mit dem „Metropolitaner Award“ Menschen, Initiativen, Unternehmen und Vereine, die sich in vielerlei Hinsicht bemerkenswert und länderübergreifend für die Metropolregion Hamburg stark machen. Die Preisverleihung des „Metropolitaner Award“ soll im Frühjahr 2022 stattfinden.

Weitere Informationen:
Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg
Nina Dohrmann
Telefon: (040) 42841-2658
E-Mail: nina.dohrmann@metropolregion.hamburg.de
www.metroppolregion.hamburg.de
Artikel weiterlesen


Mehr Gäste mit der Hamburg Card Kulinarik

Ab sofort können sich Gastronomiebetrieb aus der Metropolregion Hamburg, so auch aus dem Kreis Pinneberg, kostenlos an der „Hamburg Card Kulinarik“ beteiligen. Mit der Card haben Gäste die Möglichkeit, in den teilnehmenden Restaurants kulinarische Genüsse zu Vorteilskonditionen zu erleben. Für Gastronomiebetriebe ist die von „Tourismus Hamburg“ initiierte „Hamburg Card Kulinarik“ nach der langen Corona-Pause ein attraktives Mittel, sich über den Kreis Pinneberg hinaus zu präsentieren und neue Gäste aus Hamburg und dem Tourismus zu werben.

Weitere Informationen:
Hamburg Tourismus
Jens Schwickert
Telefon: (040) 30051-157
E-Mail: schwickert@Hamburg-Tourismus.de
Artikel weiterlesen

Wirtschafts.Gespräche

Wirtschafts.Nachfolge

Wirtschafts.Nachrichten

Wirtschafts.Politik

Wirtschafts.Verbände

BDS Nord

#Business-Netzwerk für Existenzgründer #Business-Netzwerk für kleine und mittelständische Unternehmen #Gemeinschaft für Existenzgründerinnen

Kreishandwerkerschaft Mittelholstein

#Arbeitsrecht #Aus- und Weiterbildung #Ausbildung im Handwerk #Dienstleistungen Handwerk

Lions Club Norderstedt

#Club #Fördergesellschaft #Hilfsprojekte #Lions #Unterstützung

German Speakers Association

#Akademie #Berufsverband #Convention #Keynote #Mentorenprogramm

ICF Deutschland

#Berufsverband #Coach #Coaching #HR #Speaker #TalentDeveloper

Wirtschafts.Kompetenz

Wichtige Adressen in Henstedt-Ulzburg

Wirtschafts.Spitzen

Wirtschafts.Zukunft

Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Durch weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung.